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Die Bereitung und Verarbeitung des Stahls : ein unentbehrliches Handbuch für Eisen- und Stahlbeiter jedes Faches / nach dem englischen Werke des Ingenieurs Overmann deutsch bearbeitet von Carl Hartmann
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Der Thon von Stannington zeigt beinahe die nämlichen äußerenCharactere, wie der von Stonrbridgc; nur ist seine Farbe weni-ger dunkel. Er ist auch nicht so homogen, indem man durchWasser leicht glänzende Glimmcrblättchcn absondern kann; er istauch noch weniger wie der Thon von Stourbridge geneigt, mitWasser einen Teig zu bilden. Im geschlossenen Gefäße calcinirt,giebt er einen dnnkelgraucn Rückstand, aber das Rösten machtdiese Farbe nicht verschwinden und verursacht keinen Gewichts-verlust. Er war zusammengesetzt aus 0,420 Kieselerde, 0,409Thonerde, 0,001 Bittererdc, 0,013 Kalk, Spuren von Eisen-oxyd und 0,147 gebundenem Wasser. Das Gemenge beiderThonarten, daö man auch zur Tiegelfabrikation verwendet, be-steht für jeden Tiegel aus 5,22 Kilogr. (1 Kil.57 Loth) ge-trocknetem und pulverisirtem Thone von Stannington, 5,43Kilogr. pulverisirten Tiegclscherbcn und 0,05 Kilogr. KoakS-pnlvcr. Man befeuchtet diese Materialien mit der znr Erzeugungeines zusammenhängenden Teiges, der die ihm gegebene Formbehält, nöthigen Wasscrmengc. Ist der Tiegel auf die im Fol-genden angegebene Weise geformt und in mäßiger Rothglühhitzegebrannt worden, so sieht man im Bruche deutlich, wie die neben-einander liegenden erdigen Theilchen und die kleinen Koaksüber-rcste durch ein graues, thoniges Cement vereinigt sind. DieseBestandtheile hängen nur schwach zusammen und zerfallen durchden Hammerschlag leicht in Pulver. Das Gewicht eines geglüh-ten Tiegels war im Mittel 9,08 Kilogr. oder 16 Pfd. 6 Loth.Hat der Tiegel bereits zum Stahlschmelzen gedient, so zeigt sichseine Textur (Gefüge) vollkommen verändert. Der Teig ist inein glasiges Email von außerordentlicher Härte, so daß es vonder Feile nicht angegriffen wird, umgewandelt, hat eine sehrdunkle, schwarze Farbe, die sich nur durch geringern Glanz vonjener der eingeknicketen Koaksfragmente unterscheidet. Das glasigeGefüge tritt immer mehr hervor, und die Poren werden immerweniger und kleiner (mikroskopischer), je länger der Tiegel derStahlschmelzhitze ausgesetzt bleibt. Bei einem Tiegel, der ver-suchsweise während fünf Schmelzungen dieser Hitze ausgesetzt