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einer mäßig hellroth-gelben Hitze aus, so werden sich beideleicht durch den Hammer vereinigen lasten.
Am leichtesten und sichersten geht die Operation durch An-wendung von Borax, ein Mittel aus dem Orient, oder deSBoraxglascs vor sich. Der Borax schmilzt schon in einer hell-rothen Hitze, in welcher der Stahl erst erweicht zu werden an-fängt, löst dann, indem er zugleich als Glas die Oberfläche desStahles dicht überzieht, die geringste Spur des vor seinemFlusse entstandenen Eisen- und Kicseloxydcs auf, ein durchEiscnoxd mehr oder weniger gefärbtes leichtflüssiges Glas bil-dend. Er verbindet sich selbst mit den metallischen Flächendes Eisens oder Stahles, indem er Kohlenstoff-Boraxeisen bil-det, daS durch den Druck des Hammers von den Flächengrößtentheils wieder weggetrieben, den reinen und erweichtenlegirten Stahlflächen erlaubt, zusammenzusintern und sich durchden geringsten Druck anf's Innigste zu vereinigen, was nichtgeschehen kann, wenn die mindeste Spur einer fremdartigenMaterie zwischen den Stahltheilchcn liegt. Man bedient sichdes gewöhnlichen käuflichen Boraxes, indem man ihn auf einersteinernen Platte mittelst eines Läufers mit Master zu einemBrei verreibt, den man dann auf die zu schweißenden rein,doch rauh gefeilten Stahlflächen streicht, die Stücke zusammen-legt und auch die Fugen noch dick mit der Masse überzieht,worauf man dann die Stücke mittelst starken Eisendrahtes zu-sammenbindet. Oder noch bester, man schmilzt den Borax zuerstim Thontiegel zu einem ruhig fließenden hellen Glase, da erim angeschmolzenen krystallisieren Zustande wenigstens dreißigProcent Wasser enthält, die verursachen, daß sich während ihresEntweichenS der Borax sehr stark aufbläht und leicht Lückenläßt. Das Boraxglas wird dann gepulvert und in einem ver-stopften Glase aufbewahrt. Man streut es zwischen die Fugen,oder bedient sich auch einer geringen Menge Masters, um esals Brei aufzutragen.
Sind die Stahlstücke hellroth geworden, so ist der Boraxvollkommen flüssig und die Stahlstücke sind zum Schweißen