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meinschaftliche Achse. Ist uns nun die sich bewegend gedachteebene Figur gegeben, und die Art der Spirallinie, die jederihrer Punkte beschreiben soll: so können wir durch Zeichnungoder Rechnung darthuu, welche Lage die in unserer Ebenebezeichneten Punkte in dem gedrehten Cylinder der Länge nachdurch die Achse oder parallel mit derselben entzwei schneidet.
Man sieht in jedem Falle, wie die Faserbündel, die An-fangs im Stäbe der Länge nach und parallel mit der Achselaufen, durch die Drehung des Stabes ihren Weg nach derBreite nehmen.
Um die Einförmigkeit auf diese Art erhaltener Figurenzu unterbrechen, bereitet man sich mehrere Stäbe und drehtdie einen nach rechts, die andern nach links, feilt entwederdie entstandenen Kanten wieder ab, oder schmiedet den gedach-ten Stab wieder viereckig und schweißt nun zwei oder mehreresolche nach entgegengesetzten Seiten gedrehte Stäbe zusammen.Doublirt man diese zusammengeschweißten Stäbe noch einmal,so lagern sich nun die in entgegengesetzter Richtung nebenein-ander liegenden Schraubenlinien auch in entgegengesetzter Rich-tung übereinander, wodurch schon eine vielfach mannigfaltigereFigur entsteht. Streckt mau endlich diese zusammengesetzteFigur der Länge nach aus, so werden auch diese horizontalenFasern nach den Hammerstreichen eine wellenförmige Figurannehmen, vorzüglich wenn man den Stab geflammt aus-schmiedet.
In dieser Weise ist der aufgeschweißte Damast der echtorientalischen Klingen und der von dem bekannten Sir Henryin Frankreich um das Jahr 1822 fabricirte Damast hervor-gebracht.
Noch mannigfaltiger wird die Kräuselung, wenn manjeden Stab, anstatt ihn seiner ganzen Länge nach immer inderselben Richtung um seine Achse zu drehen, ihn zuerst umeinen ganzen Umgang rechts, dann um einen zweiten Umganglinks dreht und sofort, so lange man einen Theil des Stückeszum Drehen übrig hat.