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wahl der Stahlschicnen aus den Eisenschienen, die durch Schweißenmiteinander verbunden werden sollen.
Das Eisen muß von der besten Qualität und von äußerstfeinen Nervenfasern zusammengesetzt sein.
Auch für schneidende Waffen, wo man die Eisenschienenam besten ganz wegläßt, sollen alle Stahlsorten, die man zu-sammenschmeißen will, wohl gegerbt sein, und sie werden ambesten von verschiedener Härte herab bis zum Federstahl ge-wählt. Sie lassen sich dann leicht in dem aus ihnen entste-henden Gewebe durch ihren verschiedenen Farbenton erkennen.
Um einen schonen Damast zu erzeugen, verlangt er einenStab aus wenigstens 30 zusammengeschweißten Stahlschienenzusammengesetzt. Man beginnt deßhalb damit, sich Schienenzu schneiden von 1'" Dicke und etwa 10'" Breite, und legtihrer zuerst ein Dutzend über einander, so daß sie eine Garbebilden, in welcher der seine Stahl mit weicherem, etwa mitFederstahl wechselt. Zu den zwei äußersten Schienen wähltman immer den schlechtesten Stahl oder Eisen, im Falle manEisen mit einweben will. Man schweißt diese Garbe im Holz-kohlenfeuer mit aller Vorsicht, daß man ja keine größere Hitze,als nothwendig gebe, wobei man sich fleißig des Thones be-dient, den Stahl vor dem Verbrennen zu sichern. Eine zustarke Hitze zerstört den Unterschied zwischen den einander be-rührenden Stahl- und Eisenschienen, und man würde auf dieseWeise eine undeutliche Zeichnung auf dem aus einer so ver-brannten Garbe geschmiedeten Stücke erhalten. Man bedenkeja, daß alle Schienen frei sein muffen von Glüh span, unddaß man als Schutz des Eisens gegen Oxydation rc. rechttrockenen Thon nehme, keinen Sand; ferner, daß man dasFeuer nur stufenweise vermehre. Die geschweißte Garbe häm-mert man eben, schneidet sie in drei Stücke, und schweißt die-selben wieder zusammen; dadurch erhält man einen Stab aus36 Schienen zusammengeschweißt.
Um diese Garben zusammenzuhalten, bedient man sich ei-serner quadratförmiger Rahmen, die von drei Seiten her sich