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Die Bereitung und Verarbeitung des Stahls : ein unentbehrliches Handbuch für Eisen- und Stahlbeiter jedes Faches / nach dem englischen Werke des Ingenieurs Overmann deutsch bearbeitet von Carl Hartmann
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238
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genau an die Seiten der Garbe anschmiegen, an der viertenaber noch Raum genug lassen, einen eisernen Keil hineinzu-treiben, um die einzelnen Schienen in der genauesten Berüh-rung zu erhalten, denn so ist man sicher, daß sie gut schweißen.

Clonet giebt auch noch Methoden an, wie man sich durchZusammenschweißen von Schienen und Stäben Stahl- oderEisenprismen verschaffen kann, die auf ihren Querschnittenalle möglichen Figuren geben.

Da es uns aber zu weit führen würde, auf diese älterenBerfahrungsarten Clouet's speciell einzugehen, so lassen wirdieselben unberücksichtigt und wollen nur Einiges über mehrereneuere Methoden vom Italiener Crivelli, so weit dies ohneAbbildungen thunlich ist, mittheilen.

Das Verfahren, welches der Letztgenannte anwendete, umdamascirte Zeichnungen auf seinen Klingen hervorzubringen,und welches allerdings auf einem früheren Verfahren vonClonet beruhte, besteht in Folgendem: Er feilt oder haut zuerstmittelst eines Meißels in seine aus parallelen Lagen bestehendeSchiene, die zu einem Säbel verwendet werden soll, der Breitenach cylinderische Rinnen auf beiden Seiten aus, bis auf dendritten Theil der Dicke derselben, jedoch so, daß jede Rinneauf einer Seite immer zwischen zwei aus der andern Seitefällt. Er nimmt hierauf die scharfen Ecken dieser Rinnen mit-telst des Meißels und der Feile weg, so daß zuletzt eine schlan-geuförmige Figur entsteht. Diese schlangenförmige Figur wirdnun wieder hellkirschroth-glühend, mittelst eines großen Flach-hammers gerade und eben geschmiedet, wodurch die früher ge-raden Linien eine wellenförmige Figur annehmen. Die er-wähnten Rinnen werden natürlich von dem darunter liegendenEisen ausgefüllt, die durchschnittenen Lagen aber hervorgepreßt,wie die Blätter eines aufgeschlagenen Buches am Schnitte.

Da noch überdieß an den Rändern die Furchen durch dieHammerstreiche mehr und früher ausgefüllt werden, als in derMitte, so entstehen rosenartigc, von den hervorstehenden Rän-dern der durchschnittenen Lagen eingefaßte oder gebildete Figu-