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Die Bereitung und Verarbeitung des Stahls : ein unentbehrliches Handbuch für Eisen- und Stahlbeiter jedes Faches / nach dem englischen Werke des Ingenieurs Overmann deutsch bearbeitet von Carl Hartmann
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reu. Crivelli nennt diesen Damast Rosettendamast. Mankann natürlich die Lage und Gestalt der Rosen durch Verän-derung der Richtung der eingefeilten Rinnen verändern. Je-doch werden durch diese Methode, sowie durch die früherenClouet'schen, wohl gewissen orientalischen (gegerbten) Damastenähnliche, aber dem eigentlichen Damaste nie gleichkommendeZeichnungen hervorgebracht.

Eine zweite Art Crivelli's, damastähnliche Zeichnungenauf seinen Klingen hervorzubringen, besteht darin, daß er ineiner flachen Hammerbahn verschiedene Figuren auf eine Tiefevon zwei Linien eingraben läßt und so einen Prägstock bildet;hierauf erhitzt er seine Klingen zur hellen Kirschrotste undprägt die in den Hammer eingegrabene Figur darauf, indemer den Präghammer auf die rethglühende Klinge setzt undmittelst eines anderen großen Hammers daraus schlägt, bis dieFiguren des Hammers erhaben geprägt auf der Oberflächeerscheinen. Sie werden dann wieder weggefeilt, so daß dieKlinge eben wird, worauf man die entgegengesetzte Seite derKlinge auf gleiche Weise behandelt und dieselbe zuletzt aus-schmiedet. Die auf diese Weise hervorgebrachten Figurenund Flecken unterscheiden sich gleichfalls sehr von denen deseigentlichen Damastes und zwar schon durch ihre Regelmäßigkeit.

Crivelli hat noch eine dritte Weise angegeben, Figurenund sogar Buchstaben auf die Klingen zu bringen, die jedochüberaus mühsam ist. Er bringt dieselbe Zeichnung auf beidenSeiten der Klingen an, so daß sich beide einander geradegegenüber stehend decken. Nun wird das Metall auf eineSeite um die Zeichnung bis auf der Klinge weggehauen,so daß sie also erhaben wird. Auf der entgegengesetzten Seitewird die Zeichnung selbst auf gleiche Tiefe herausgestochen,so daß der erhöhten Zeichnung auf einer Seite eine gleicheVertiefung auf der andern entspricht. Die Klinge wird nunwieder hellroth glühend gemacht, und mittelst eines großenstachen Hammers geebnet. Dadurch drückt sich die erhabene