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Zeichnung in die Vertiefung und füllt also die ganze Dickeder Schiene aus.
In der Verfertigung seiner Klingen selbst weicht Crivellibedeutend von Clouet ab. Auch er setzt dieselben aus vielenübereinander geschweißten Schienen von Stahl zusammen, bringtaber das dazwischen geschweißte Eisen, dessen Gegenwart jedochClouet nicht als nöthig erachtet, auf eine solche Weise an, daßdie Fasern deö Eisens recht- oder etwas schiefwinkelig auf dieFasern des Stahles zu liegen kommen, also sie durchkreuzenund sich noch überdieß während des Schmiedens in die Stahl-masse zum Theil versenken. Um dieß zu bewirken, nimmter Stahlschicnen von ^ Wiener Linien Dicke und 1'/, ZollBreite, durch deren Zusammenschweißen die Klinge entstehensoll, und umwickelt jede dieser Schienen mit Eisendraht vongleicher Dicke mit dem Stahlbleche. Er macht in der Re-gel die Windungen so weit auseinander, daß zwischen deneinzelnen immer noch drei Drahtdicken Platz hätten.
Diese so umwickelten Schienen werden bis nahe zurWeißglühhitze gebracht und dann mit einem großen flachenHammer auf ihrer breiten Seite so lange gehämmert, bis derDraht flach in einer Ebene mit der Klinge erscheint. Dadurchwerden also die Schienen der Quere nach auf beiden Seitenvon den schraubenförmigen Windungen aller auf beiden Seitenin entgegengesetzter Richtung qner über die Fasern lausendenEisenspangen zusammengehalten.
Man nimmt nun, um die Schneide der künftigenKlinge von vcm Eisen zu befreien, auf den schmalen Seitender Schiene das Eisen mittelst einer Feile so lange weg, bisder Stahl des umwickelten Stahlblechs zum Vorschein kommt.
Von diesen so vorbereiteten oder mit Eisen armirtenStahlblechen nimmt er 18—20 von etwa 7—8 Zoll Länge,legt sie aufeinander, umwickelt sie mit Draht, schweißt sie zu-sammen und schmiedet im Gesenke eine 11 Linien breite Stangedaraus, welche, da sie zwei Sälbclklingen giebt, in der Mitte