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werden, schreiten sie zum Härten vor Sonnenaufgang.Sie machen sich auf der Erde einen Raum von Steinen be-grenzt, von der Größe der anzuglühenden Klingen und füllenihn mit frischen Tannenkohlen. Tas Feuer wird mit-telst eines Fächers angefacht, bis die Kohlen durch und durchroth glühen, hierauf die Klinge darauf gelegt, mit denselbenKohlen bedeckt, und gleichförmig anzufachen fortgefahren, bis auchdiese Kohlen überall gleichmäßig roth glühen. Hat die Klingeeine schwache Roth- oder Kirschrothhitzc erhalten, so wird siemit ihrer ganzen Länge zugleich, mit der Schneide voran, ineinen 3 Zoll tiefen und eben so breiten hölzernen Trog ge-taucht, welcher mit obiger Mischung aus Sesamöl rc. angefülltist. Sie bleibt so lange in dieser Mischung, bis sie kalt ge-worden ist.
Man wird überhaupt denselben Zweck erreichen, wenn mandie Klinge bei ihrem gehörigen Hitzegrade in's Wasser taucht.Sie muß da nur wieder angelassen werden. Erivellifand bei seinen Klingen aus einem Theil Eisen und zweiTheilen Stahl das Aulasien nicht mehr nöthig. Auch die gegen-wärtig in Damascus übliche Methode, die Klingen aus künst-lichem Damaste mit einem Teige aus gleichen Theilen Barilla,Soda, pulverisirten Eierschalen, Kochsalz und Borax zu über-ziehe», sie bis zur Kirschrothhitzc in diesem Zustande anzuglü-hen, und dann, wenn sie in's dunkle Rothglühen übergehenwollen, im Qnellwasicr abzulöschen, scheint ein nachheriges An-lassen unnöthig zu machen.
Die ersten Damascener Klingen werden jedoch auch imOriente nachgelassen, indem man die Mischung von Sesamöl rc.,in der sie abgelöscht worden sind und wovon nur ein Theilan der Klinge hängen bleibt, auf denselben Kohlen, auf wel-chen die Klingen zum Härten angcglüht worden, verrauchen läßt.
Sobald die Klinge aufhört zu rauchen, entfernt man sievom Feuer, läßt sie eiskalt werden, und nimmt den auf derKlinge hängen gebliebenen Rückstand vorsichtig mit dem Messer weg.
Wir werden jedoch denselben Effect erreichen, wenn wir