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In allen diesen Fällen gebraucht man die eigens hierzu be-stimmten Sä gefeiten.— Nur die allerfeinstcn Sägenzähne,nämlich jene der Laubsägen und der sogenannten Bogenfeilen,werden mittelst des Meißels eingehauen, wobei dieser letzterenur Eindrücke hervorbringt, ohne Theile des Sägenblatteswegzunehmen. Die Laubsägen werden in einer Länge von 5bis 6 Zoll, und '/» bis 1 Linie breit, aus breiten und zwar,der Wohlfeilheit wegen, aus abgebrochenen oder beschädigtenUhrfedern verfertigt. Man zertheilt diese Letzteren in Stückevon der angegebenen Länge, und legt mehrere dergleichen auf-einander und zwischen die zwei Schienen eine eiserne Kluppe,aus welcher man nur einen solchen Theil der Breite hervor-ragen läßt, als für die Breite der Laubsägen bestimmt ist.Das Ganze wird so in dem Schraubstocke fest eingeklemmt,wobei die Kanten der Federn nach oben stehen; mit einem ge-wöhnlichen Meißel und mittelst des Hammers werden sodanndie Zähnchen eingeschlagen ; endlich haut man mittelst des näm-lichen Meißels den ganzen aus der Kluppe hervorragendenStreifen der Federn ab, und erhält also mit einem Male ebenso viele Sägen als man Uhrfedern eingespannt hat. Nach undnach zertheilt man auf die beschriebene Weise die Federn gänz-lich in Laubsägen. Für die fabrikmäßige Verfertigung dieserSägen hat man auch eine kleine Maschine, in welcher dasEinschneiden der Zähne mit einer vom Arbeiter geführten, mester-artigcn Feile geschieht, und durch einen Mechanismus nachjedem Zuge der Feile die horizontal eingespannte Säge umdie Größe eines Zahns fortrückt.
Ein vollkommen gutes Sägenblatt muß völlig eben undgerade sein; hinlängliche Härte besitzen, aber sich doch feilenlasten; beim Biegen eine regelmäßige und gleichförmige Krüm-mung annehmen, und nachher wieder völlig in die gerade Rich-tung zurückspringen. Es versteht sich übrigens von selbst, daßdie härteren Metallsägen keine so große Biegung ohne zu brechenertragen, als die stärker angelassenen Holzsägen.