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lang, die kleinsten messen 6 Fanst oder 2'/. bis 3 Spannen;7« bis 9 händige sind die üblichsten.
Die Verfertigung der Sicheln und der Stroh Mes-ser und Futterklingen geschieht auf ganz ähnliche Weisewie die der Sensen.
VI. Nadeln.
1) Nähnadeln. — Die Nadeln geben ein recht auf-fallendes Beispiel von dem Vortheile, welchen die fabrikmäßigeTheilung der Arbeit gewährt. Eine Nähnadel muß bis zuihrer gänzlichen Vollendung 9V bis 120 Mal, je nach Ver-schiedenheiten in der Fabrikation, durch die Hand gehen; undes würde demnach ganz unmöglich sein, sie um den bekanntenniedrigen Preis herzustellen, wenn nicht 1) jede Haupt-Ope-ration besonderen Arbeitern zugewiesen wäre, welche darin —weil sie immer nur diesen einzelnen Theil der Fabricationbetreiben — die größte Fertigkeit erlangt haben, und 2) diemeisten Operationen mit einer großen Anzahl Nadeln gleich-zeitig vorgenommen würden.
Man verfertigt die Nähnadeln theils aus Stahldraht,theils aus Eisendraht; im letztern Falle müssen sie vor demHärten durch Einsetzen in Stahl verwandelt werden. — DerDraht, den die Fabrik in der gewöhnlichen Gestalt von Rin-gen erhält, wird zuerst auf einen achtarmigen Haspel abge-wickelt, dessen Umfang 17 bis 18 Fuß beträgt. Man erhältauf diese Weise einen sehr großen Ring, welcher nachher mit-telst einer vom Wasser bewegten Scheere an zwei entgegenge-setzten Punkten durchgeschnitten wird, so daß er in zwei Bü-schel, jedes ungefähr 9 Fuß lang und aus 90 bis 100 Dräh-ten bestehend, zerfällt. Die nämliche Scheere wird sogleichangewendet, um diese langen Büschel ferner zu zertheilen, undzwar in Stücke oder sogenannte Schachte, welche die dop-pelte Länge der Nadeln haben. Um dieses Maß richtig zutreffen, bedient sich der Arbeiter eines Maßes oder einerLehre (Schachtmodell), nämlich eines halben hohlen Ehlin-