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Die Bereitung und Verarbeitung des Stahls : ein unentbehrliches Handbuch für Eisen- und Stahlbeiter jedes Faches / nach dem englischen Werke des Ingenieurs Overmann deutsch bearbeitet von Carl Hartmann
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beschwerte Blatt liegt fest, wodurch der Erfolg keine Abände-rung erleidet. Die Ballen durchlaufen einen Raum von 1 bisI V- Fuß Länge, und zwar in einer Minute 18 bis 20 Malhin und eben so oft her. Nach 12- bis 18stündiger Bearbei-tung öffnet man die Ballen, reinigt die Nadeln mittelst Säge-spänen in einer Tonne, die um ihre Achse gedreht wird; trenntsie von den Spänen durch Schwingen in einer Mulde, undbringt sie durch Schütteln wieder in die parallele Lage. Siewerden hierauf abermals in Ballen eingedreht, und das Scheuernauf der Mühle nebst den darauf folgenden, eben genannten Ar-beiten wiederholt sich. Diese ganze Behandlung wird überhauptzehn Mal nach einander auf gleiche Weise vorgenommen, nurdaß man die letzten drei Male statt des Sandes trockeneKleie anwendet. Die sogenannte englische Politur, welcheviel schöner als die gewöhnliche ist, wird nicht mittelst Sandhervorgebracht, sondern mit Schmirgel und Oel angefangen,mit Zinnasche oder Kolkothar fortgesetzt und mit Kleie beendigt.Wenn man sich der Zinnasche oder des Kolkothars bedient, sowerden die Nadeln in einer kupfernen Trommel mit heißemSeifenwasser gewaschen und mit Sägespänen in der erwähntenTonne abgetrocknet.

Die gänzlich polirten Nadeln werden einzeln mit einemleinenen Tuche abgewischt, wobei nian die zerbrochenen aus-schießt. Dann werden sie alle parallel und so gelegt, daßOehr neben Oehr sich befindet. Was die parallele Lage be-trifft, so erhält man sie durch das schon oben angezeigte Mit-tel (Schütteln in einer Mulde); dann aber bringt man dieNadeln auf einen Tisch, an welchem Kinder sich damit be-schäftigen, sie in zwei Abtheilungen zu sortiren, je nachdemdie Spitzen nach der linken oder der rechten Seite liegen: sodaß in jeder Abtheilung alle Nadeln gleich liegen. Sechs biszwölf Nadeln werden zu diesem Behufe auf einmal von demHaufen weggerollt und mit dem Zeigefinger der linken Handniedergehalten, hierauf aber mit dem Zeigefinger der rechtenHand, welcher in einer Kappe von Tuch steckt, leise an den