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Enden berührt. Die Stücke, deren Spitzen rechts sehen, blei-ben in der Fingerkappe stecken, und können somit eben soschnell als sicher von den anderen geschieden werden. — DieNadeln, deren Spitzen beim Poliren abgebrochen sind, werdenausgesucht, neu angeschliffen und als kürzere Sorten verkauft.Um solche Stücke schnell zu entdecken, steckt ein Arbeiter 2000bis 3000 Nadeln in einen 2 Zoll weiten eisernen Ring, stoßtdie Oehre auf dem Tische gleich und sieht nun scharf auf dieSpitzen, wodurch die kürzeren leicht bemerkt werden, die mandann mit einem Häkchen am Oehre herauszieht. — Nadeln,die sich beim Poliren gebogen haben, werden auf einer Hölzer«uen Unterlage mit dem Hammer gerade gerichtet. — Endlichwird jede Gattung Nadeln nach den zufälligen Ungleichheitender Länge in drei Abtheilungen gebracht, damit nur Stückevon möglichst vollkommener Gleichheit zusammen verpackt werden.
Zur Verpackung werden die Nadeln bekanntlich Hundert-weise in Papierpäckchen (Briefe) eingeschlagen. Das Abzählenwird durch eine mechanische Borrichtung sehr beschleunigt odereigentlich ganz erspart. Das Wesentliche hiervon besteht ineinem eisernen Lineale, in besten Oberstäche der Ouere nachhundert Furchen, der Dicke der Nadeln entsprechend, ange-schnitten sind. Indem der Arbeiter zwischen Zeigefinger undDaumen eine Anzahl Nadeln faßt, und damit über das Linealhinfährt, bleibt in jeder Furche eine Nadel liegen (zwei habendarin nicht Platz); und sobald ein Blick gelehrt hat, daß keineFurche leer blieb, ist auch das Zählen geschehen. In einigenFabriken wägt man, statt zu zählen, nachdem ein Mal dasGewicht von hundert Nadeln bekannt ist.
Die schon in Papier gelegten Nadeln erleiden schließlichnoch eine Behandlung, durch welche ihren Spitzen die beimPoliren verloren gegangene Schärfe wieder gegeben wird, unddie man das Brauniren nennt. Es dient hierzu ein kleiner,schnell um seine Achse gedrehter Schleifstein, besten Durchmessersehr gering, dessen Länge aber etwas bedeutender ist. DerArbeiter faßt 25 Nadeln auf ein Mal mit den Fingern, und