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eine Art (die I). orientrllis Dü»rb.) auf den Sundainscl», die andere (diev. LustrLlis Salisd. sx.) im nördlichen Neuseeland (zwischen dem 341/2°bis 37 >/z° südlicher Breite) zu Hanse ist. Es ist dieß die Kauri-Fichte,die Königin des Neuscelandwaldes, deren Holz und Harz zu den gesuch-testen Ausfuhrartikeln dieser Kolonie gehören. Es bildet der Stamm, nachDr. Hochstetter, bis unter die Krone eine majestätische Säule, deren schöneForm weder Seiteuäste noch Schmarotzerpflanzen stören. Das Auge kannungestört der schönen Linie des Stammes folgen von unten bis oben, wodie gewaltigen Aeste sich zu einem dunkelgrünen Gewölbe verschlingen, durchdas, wie goldene Sterne an einem Gewölbegrund, das Licht des Tagesin das Halbdunkel des Waldes hcrcinstrahlt. Die Kronen der Kanri-Fichte(sagt l)r. Hochstetter weiter in seiner Schilderung der Kauriwälder) ragenweit hervor über die übrigen Waldbäumc und bilden dunkle Schatten anden Bcrggchängen und in den Thäler», da und dort durchschnitten von denlichtgrüuen Streifen der Farrubäume, die üppig aufsprossen, wo ein kleinesQuellwasser am Waldesbvden rieselt. Wie feinkörnige hellfarbige Granit-adern den grobkörnigen schwarzglimmerigen Gebirgsgranit durchziehen, sodurchziehen die Farrubäume mit ihren feingeficderten, lichtgrüuen Wedeln,gleichsam lichtere Laubadern bildend, den dunkeln Kauriwald.
Aehnlich mag Wohl der Albertienwald ausgesehen haben, dessen Restenun die Sandsteine bei Sulz im Elsaß einschließen. Die Lanbbänme wieüberhaupt alle höher organisirten Blnthenpflanzen fehlen dem bunten Sand-stein wie dem Keupcr, und die Wälder hatten zur ganzen Triaszeit, wiewährend der Steinkohlcnpcriode, noch einen sehr einförmigen Charakter.Landthierc treten wohl auf, müssen aber sehr selten gewesen sein. In
den Keupcrmergeln des Rütihard haben wir umsonst nach Insekten ge-sucht, dagegen in dem schwärzlichen Schieferthon von Badntz zwei Käfer-arten (Ituxrsstitss I'tsroxllvlli und Ou,re»Ho»ites prollronnrs Ilr.) ge-
funden. Bei Nhcinfclden wurde im bunten Sandstein ein krokodilartigesThier (Lolorosaui-lis ^lz'r.), ferner die Kopfschilder des großen
MastodonsauruS, und im Kenper der Schambelen große Knochen, diewohl einem Thiere derselben Klasse angehört haben, entdeckt; allein es
läßt sich nicht entscheiden, ob diese Thiere auf dem Lande oder im Wassergelebt haben. In Württemberg sind zahlreiche Saurier im Kenper entdecktworden, von denen die häufigste Art tltelollon bNicniiiAeri ^l^r.) dem Gavialdes tropischen Amerika sehr ähnlich sieht und dieselbe lange, schmale, mitgroßen Zähnen bewaffnete Scknantzc besaß. Aehnliche, nur noch größereThiere umfaßt die Gattung Teratvsanrus, zu welcher wahrscheinlich dieriesenhaften Knochen gehören, welche Greßln bei Liestal entdeckt hat. Pro-