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hat eine eigene Schule und war im Mittelalter von Edeln bewohnt, die einen Burgstall ganzin der Nahe des Dorfes hatten, den Freiherren von Alt-Regensberg mit Lehnbarkeit verwandtwaren und zu Zürich das Burgrecht angenommen hatten. Die Zudikatur über das Dorf standdem Abt von Wettingen zu. — Das andere, viel größere Dorf, das zu der Herrschaft undKirchhöre Andelfingen gehört, welches aber auch Attlikon geschrieben wird, liegt auf derHöhe über der Thür zwischen Gütigkdausen und Henggart , zählt etwa 30 Firsten und soll eben-falls eigene Edelleute gehabt haben, von denen einige in dem Kloster Töß begraben worden sind.
Adlischweil.
Ein aus etwa 30 Häusern bestehendes Dorf, das zu beiden Seiten der Sihl liegt, überwelche eine gedeckte Brücke führt, die einen starken Paß von Zürich über den Albisberg bildetund welches zu der Pfarrei Kilchberg gehört. Das Dorf bildet mit einer Anzahl am Fuße desAldis zerstreuter Höfe eine besondere Schulgenossenschaft. Der Ort hatte einst seine eigenen Edel-leute, deren Burg am Abhang des Berges stand, und welche Dienst- und Lehenleute der Frei-herren von Eschenbach waren, an die vorerst ihre Besitzungen, hernach aber von diesen an dieStadt Zürich kamen. Anno 1443 wurde das Dorf von den Eidgenossen verheert und abgebrannt.Dasselbe litt auch von Zeit zu Zeit von der ausgetretenen Sihl großen Schaden, ganz beson-ders am 30. Herbstmonat 1732. Zum Andenken der außerordentlichen Höhe, die der Flußdamals erreicht hatte, ist an einem zwischen der Brücke und Mühle stehenden Haus folgenderVers zu lesen:
Schaut mit Verwunderung an,
Was Gott Vor Jahren hat gethan.
Indem das Wasser so hoch stiegDas zeiget drunten dieser Strich,
welcher 4 Schuh 8 Zoll vom Boden absteht. — Damals wurde auch die Mühle bedeutendgeschädigt und dem Müller von der Obrigkeit zu Herstellung derselben ein Quantum Holzgeschenkt. — 1693 beschloß der Rath, es solle der Fußweg von Adlischweil über das Moosnach Wollishofen niemals zu einer Fahrstraße eingerichtet werden. — Zm 2ahr 1799 wardas Dorf am 25. September der Schauplatz mörderischer Gefechte zwischen dem linken Flügelder Russen und den Franzosen. Erstere warfen die letztern bis auf die Höhe des Albis zurück,nahmen das Dorf in Besitz, plünderten es und zerstörten Vieles; allein sie wurden schon nachwenigen Stunden von den Franzosen zurückgeworfen.
Weiteres über Adlischweil findet man in den Artikeln Feuersbrünfte, Kilchberg , Natur-begebenheiten u. A. m.
Dorf und Pfarrgemeinde, bis 1798 zu der Landvogtei Knonau oder dem Freiamt gehörig.
Das Dorf Aeugst , das etwa 24 Wohnhäuser zählt, liegt an dem südwestlichen Abhangdes Albisberges auf einem von diesem letztern durch den Türlersee und die Reppisch getrenntenHügel, von dem man eine sehr angenehme Aussicht in das Zuger -, einen Theil des Schwyzer-und Luzernergebietes, in die sie umgebenden Hochgebirge und in die obern freien Aemter genießt.
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