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sondern Raum zunächst der Kapelle beerdigt, im 17ten Jahrhundert auch die Selbstmörderan einer besondern Stelle, bis sie dann spater außerhalb der Kronenporte begraben wurden.Ao. 1807 wurde der katholischen Gemeinde in Zürich der erforderliche Raum zu einem Kirch-hof auf der Westseite der Anstalt überlassen.
Es bleibt noch übrig, des Pflegamts zu erwähnen. Die Pfleger waren bis 1798 Mit-glieder des Kleinen Rathes, bekleideten anfangs lebenslänglich, später aber nur auf 9 Jahredie Stelle. Ao. 1671 wurde ihre Besoldung auf 6 Mütt Kernen, 6 Eimer Wein und 120Pfund an Geld festgesetzt. Der Stadtrath behielt, nachdem die Oberaufsicht über die Anstalt anihn übergegangen war, die Amtsdauer bei. — Die ersten Pfleger nach der Reformationwaren: 1539 erwählt Wilhelm Tyg und 1543 Kaspar Nasal. Einer der spätern, ZunftmeisterHans Kaspar Brunner, erwählt 1741, entwich 1764 wegen ungetreuer Verwaltung, wurdealler seiner Aemter entsetzt und aus seinem Vermögen den Pfründern 431 fl. 28 ß. vergütet.Der letzte Pfleger unter der alten Ordnung der Dinge war Johannes Wegmann, der erstevon dem Stadtrath gewählte Pfleger Kaspar Huber, der letzte vor Umwandlung und Ver-setzung der Anstalt Hs. Jakob Heß.
Die Schlacht bei St. Jakob.
Montags den 22. Heumonat 1443 an Maria Magdalena Tag am frühen Morgen hieltman Messe zu Hedingen ; sobald solche abgehalten war, so brachen die Eidgenossen auf, 5000bis 6000 Mann stark, über Bonstetten und Wettschweil dem Aldis zu, woselbst der zürcherischeVorposten zuerst durch derselben die der Zürcher vor sich her sagende große Hunde ihren An-zug gewahr wurde, statt indessen die erforderlichen Vertheidigungsanstalten zu treffen, sich ent-zweite, größtenteils schon zum Voraus das Feld räumte und dadurch der eidgenössischen Vor-hut eS erleichterte, seitwärts des Verhaues die Höhe zu gewinnen, die 11 Zürcher , die alleinnoch Stand hielten, zu übermannen, durch das Holz sie zurück zu treiben, 4 derselben zuerlegen und die übrigen 7 einzig in schleuniger Flucht ihre Rettung finden zu lassen.
Als nun die ihrer Vorhut zuerst nachrückenden Panner von Schwpz und Glarus auf derHöhe oberhalb Albisrieden den diesseitigen Abhang erreichten, wo über das Limmatthal, dasSihlfeld und die Stadt die weite Aussicht sich eröffnet, so erblickten sie bereits ihre Gegner-in zwei Haufen in Schlachtordnung aufgestellt; den größer« Haufen unter den Linden bei denBänken am Scheideweg gegen Altstätten und Albisrieden , den kleinern Haufen in der Gegenddes Hochgerichts, seine berittenen Plänkler bis nach Albisrieden vorgeschoben, welche daselbstmit der Vorhut des eidgenössischen Fußvolks zusammen trafen, derselben viele verwundeten,von den inzwischen angelangten eidgenössischen Reitern aber zur Räumung deS Dorfes ge-zwungen wurden, um so eher, da jetzt auch die Panner von Schwyz und Glarus zur Unter-stützung nachrückten, und auf einem Acker vor dem Torf im Angesicht der zürcherischen Vor-posten sich aufstellten, um die Ankunft der übrigen Panner und des Nachzugs allda abzuwarten.
Während nun zwischen beiden Theilen ein leichtes Gefecht sich entspann, in welchem diezürcherischen Reiter in geöffneten Reihen gegen die feindliche Schlachtordnung heranschwärmtenund solche dadurch im Schach hielten, beschlossen die eidgenössischen Heerführer den Eingangdes Dorfes Albisrieden zwar genugsam besetzt und den Gewalthaufen zum Frontalangriff bereit