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ren, Unterengstringen und Weiningen und gleichzeitig ein anderer die Gegend am Zrchel über-schwemmte, im Anfang November in Folge anhaltenden Regens die Limmat eine ungewöhnlicheHöhe erreichte; 1707, da in Folge eines am 13. August plötzlich eintretenden RegenS dieGlatt, der Wolfbach und Kloßbach so angeschwellt wurden, daß die erstere über Stege undBrücken lief, der Wolfbach viele Keller, der Kloßbach die Zeltwegstraße unter Wasser setzte;1715, da die Tkur über ihre Ufer trat; 1720, da im Sommer alle Gewässer hoch anstiegen,die Limmat auf den Münsterhof hineinlief; 1718, da Embrach und Lufingen, 1719, da Dachsen durch Ueberschwemmung geschädigt ward; 1721, da die Sihl über ihre Ufer trat; 1722,da die Albisstraße, Sellenbüren, Landikon, Birmenstorf durch Ueberschwemmung geschädigt,Mühlen weggerissen wurden, auch einige Menschen den Tod fanden und zu Höngg ein Wolken-bruch großen Schaden anrichtete; 1723 mit sehr nassem Brach- und Heumonat; 1724, da sicham 23. Mai ein Wolkenbruch über Eglisau, Glattfelden, Tößriedern, Hinterteufen, Flaach ,Buch und Altikon entleerte, am erstern Orte Bäume mit den Wurzeln, auch eine Frau inden Rhein schwemmte, zu Glattfelden die Weinberge mit Sand und Steinen überführte, sodaß die umliegenden Gemeinden eine ziemliche Zeit hindurch mit Wagen und Mannschaft Hülfeleisten mußten; 1725 mit hohem Wasserstand im September; 1728, da am 30. 3uni in Folgeeines Gewitters in der Gemeinde Uster alle Bäche austraten; 1731, da die Thür auötrat undin der Gegend von Andelfingen, Flaach und Bolken Schaden anrichtete; 1732 mit nassem Spät-jahr, da die Sihl auötrat und namentlich zu Adlischweil sehr hoch anstieg; 1735, 1736, 1750mit heftigen Platzregen, die indeß der Fruchtbarkeit keinen Eintrag thaten; alle Bäche undFlüsse traten über ihre Ufer, die Thür war so hoch, als seit 60 Zähren nicht mehr; am2. September Abends zwischen 6 und 7 Uhr ergoß sich eine starke Wasserfluth über Garten,Schooren und daS Dorf Zell, so daß es in dortiger Gegend wie ein See aussah, eine Brückeüber das Tobel, eine Tenne weggerissen, viele Häuser mit Wasser und Schlamm angefüllt,die Felder mit ungeheuren Steinen überführt wurden. — Heftige Ungewitter gab es: 1705,da am 22. Zuni das Dorf Herrliberg durch Hagel geschädigt ward; 1706, da durch einenStrahlstreich im Zuli ein Haus zu Albisrieden und ein unter der Hausthüre stehender Manngeschädigt wurde; 1715 schädigte am 18. Zuni ein Hagelwetter Stadel, Hochfelden , Rorbas,Embrach, Winterthur, Seuzach, Wangen und die Gegend bis Elgg ; Feldfrüchte und Rebenwurden fast völlig bis in den Grund geschlagen; am 19. Zuli folgte ein ähnliches Gewitter inder Umgegend von Zürich , zu Wytikon wurde ein Haus vom Strahl entzündet und branntenieder; am 4. August schädigte ein Hagelwetter Weyach, Eglisau , das Rafzerfeld, das Flaach-thal bis gegen Winterthur , ein anderes erging über Wädenschweil. Diese Gewitter bewogen dieRegierung, Steuern an Geld und Saamenkorn für die Beschädigten anzuordnen; 1718 schlugder Strahl am 30. Mai in das Haus zum rothen Rad an der Kirchgaß zu Zürich , woein Mann vom Dampf erstickte; im August betraf ein Hagelwetter Embrach und Lusingen, wodie Reben durch Ueberschwemmung geschädigt wurden; 1719 schlug am 28. Zuni der Blitz indas Schloß Elgg , den 29. tödtete er bei Wyla einen Mann, der nebst vier andern untereinem Baume Zuflucht gesucht hatte, am 2. Zuli schlug ein Strahlstreich in das Haus einesSchreiners zu Zürich, ein Gewitter schädigte zu WolliShofen und Zollikon ; am 3. und 4. ent-leerten sich äußerst heftige Gewitter über Dübendorf, Wangen, Bolketschweil, Pfäfsikon, Hittnau ,
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