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welcher in den Zähren 1811 bis 1813 von Zimmermeister Kaspar Stadler und BaumeisterVolkart errichtet wurde und im Ganzen beinahe 13,000 fl. kostete. Das Mauerwerk des neuenThurmes mißt bis in das Gevierte 72 Fuß und eben diese Höhe hat auch der spitzige Helm des-selben, den man in weiter Ferne erblickt. — Das Helfereigebäude wurde 1712 verkauft; dasPfarrhaus Ao. 1784 abgetragen und ein neues aufgeführt. 1811 bis 1814 wurde ein neuesNebengebäude und Waschhaus, 1819 bis 1821 eine neue Scheune erbaut. Ersteres kostete1500 fl., letzteres 3500 fl.
Die Gemeinde Niederweningen gehörte während der helvetischen und Mediationszeit zumDistrikt und Bezirk Bülach , später zum Oberamt Regenöberg.
Weiteres siehe die Artikel Feuersbrünste, Naturbegebenheiten u. a.
St. Niklausstud.
Schon seit alten Zeiten befand sich im Zürichsee und zwar in der Gegend des Seefeldes,nicht fern vom Ufer eine Säule, die zur Ehre des Schutzpatrons auf dem Wasser, Niklaus, denNamen St. Niklauöftud erhielt. Sie war die Marche des Stadtgebietes. Wann die Pilger denSee hinauffuhren, verrichteten sie bei derselben ihre Andacht und beteten für glücklichen Wind.Zm Jahr 1798 wurde die Säule bei dem damals herrschenden Revolutionsfieber im März nieder-gerissen und an deren Stelle ein Freiheitsbaum errichtet, der aber nach kurzer Zeit wieder einerneuen steinernen Säule weichen mußte.
Nöschikon.
Ein Dörfchen von etwa 20 Häusern in der Kirchgemeinde Niederhasle, welches am linkenUfer der Glatt dem Dorf Niederglatt gegenüberliegt. Daselbst besaß vor der Reformation daSChorherrenslift Großmünster die hohen und niedern Gerichte, Zwing und Bann bis an denTob, es hielt daselbst Maien- und Herbstgericht, was alles im Zahr 1525 an die Regierungüberging. Ao. 1409 gab es daselbst einen Brunenhof, auf dem damals sechs arme Bauernsaßen. Ao. 1699 wurde Nöschikon mit Niederglatt zu einer Gemeinde vereinigt.
Nol.
Ein kleines Dörfchen von acht Häusern in der Kirchgemeinde Laufen, das ganz abgeschnittenuud umgeben von deutschem Gebiet am rechten Ufer des Rheins liegt, daher denn die Ver-bindung mit dem Pfarrort in allen Beziehungen nur zu Wasser stattfindet. Ueber den Rhein müssen die Lebendigen und die Todten zur Kirche, fa sogar die Kinder zur Schule nach Uhwiesen .Die Einwohner sind beinahe alle Fischer und Schiffleute. Der Fischfang an Lachsen, Forellen rc.daselbst ist gewöhnlich reich. Der Ort hieß in alten Zeiten und Schriften Urfahr oder Ueberfahrt.Wegen der Grenzen gab es in frühern Zeiten zwischen den Ständen Zürich und Schaffhausen und der Grafschaft Sulz öftere Streitigkeiten, die endlich im Zahr 1775 gütlich beigelegt wurden.
Nossikon.
Ein Dörfchen von etwa 16 Häusern in der Pfarrei Ufter, zwischen da und Goßau gelegen.Daselbst stand im Mittelalter eine an Umfang kleine Burg der Edeln gleichen Namens, nach