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dessen Aushebung 1525 die Mühle in obrigkeitliche Hände kam. Nachdem dieselbe verkauftworden, wurde sie im Jahr 1658 in eine Walke umgewandelt; daher die Gegend jetzt noch heißtin der Walche.
Pensionen.
Als die Eidgenossen im 15ten Jahrhundert, nachdem siebte höchste Stufe ihres kriegerischenRuhmes erreicht hatten, anfingen, sich in fremde Händel zu mischen, namentlich in die Kriege,welche zwischen Frankreich, dem deutschen Kaiser, dem Herzog von Mailand , dem Papst undVenedig in Italien geführt wurden, nahmen sie von diesen Mächten Pensionen (Zahrgelder),d. h. gewisse Geldsummen als Geschenke an und zwar sowohl Regierungen als Privatpersonen;wodurch allmälig eine bedeutende Käuflichkeit entstand, welche tief in die Sitten und in dieöffentlichen Lebensverhältnisse eingriff. Man fühlte zwar von Zeit zu Zeit Las Nachtheilige derPensionen und verbot dieselben; allein solche Verbote wurden sehr wenig geachtet. Zu Zürich wurde ein Verbot dieser Art 1501 und zwar bei Lebensstrafe erlassen und 1504 ein solches ge-meinschaftlich mit den übrigen Eidgenossen; allein auch dieses Verbot fruchtete nichts. Nachden großen Menschenverlusten in den Schlachten bei Novara , Ao. 1513, und bei Marignano,1515, wurde dasselbe mit etwas mehr Erfolg erneuert. Erst die Glaubensverbesserung waraber im Stande, dem schrecklichen Unwesen ein Ziel zu stecken, da Zwingst eben so sehr gegendie Pensionen und die Derkäuflichkeit an Fürsten als gegen die Mißbräuche in der Religion an-kämpfte, und 1526 wurde daS Verbot der Pensionen zu einem förmlichen Staatsgesetz erhobenund der sogenannte Pensionenbries erlassen, der 1622, 1654, 1675, 1690 und 1713 erneuert,erläutert und bestätigt worden ist, und seit diesem letzter» Zahr bis 1798 mußten die Bürgerjährlich zwei Mal schwören, von keinem Fürsten oder Herrn Pensionen oder Dienstgelder zu
nehmen.
St. Peter.
Gemeinde und Kirche zu Zürich .
Der Ursprung der St. Peterskirche ist, da er in die frühern Zeiten hinaufreicht, ungewiß;sicher, daß schon um das Zahr 857 eine Kapelle mit diesem Namen an der Stelle stand,wo gegenwärtig die Sr. Peterskirche sich befindet, und daß König Ludwig dem Priester Berol-dus, Kaplan seiner Tochter Hildegarde, erster Aebtissinn zum Fraumünster , die St. Peters-kapelle verlieh, doch 'v, daß sie nach seinem Tode wieder an das Münster der Abtei fallensolle. Zm Zahr 871 wird ein Heinrich von Thengen als Leutpriester der Kirche zum St. Petergenannt. Neben der Kapelle stand damals ein Schwesterhaus. Wann aber alsdann die Kirch-genossen und Bürger an der Stelle der Kapelle zum St. Peter, die abgetragen wurde, eineKirche, St. Petersmünster genannt, erbauten, ist nicht genau bekannt. Etliche Bürger stiftetetenaus ihrem Gut, Gott zu Lob, den Heiligen zu Ehr und allen Gläubigen zum Trost, Pfründenund Kaplaneien. Dieses muß schon im zehnten Jahrhundert geschehen sein, denn in einer Ur-kunde vom Zahr 952 übernahm Kaiser Otto der Große die Schutzkerrlichkeit über die KircheSt. Peters. Dennoch stand die Kirche fortwährend in Abhängigkeit von der Abtei Fraumünster .Vor 1245 hatte die Peterskirche schon namhafte Filialen und Güter, z. B. St. Zakob an derSihl und die Kirche zu Schlieren; 1270 schenkte der Bischof von Konstanz der Kirche die Ge-fälle und Zehnten zu Altstätten , Ringlikon und Uitikon, auch etwas von Wiedikon, Weinberge