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Die alten Chroniken oder Denkwürdigkeiten der Stadt und Landschaft Zürich von den ältesten Zeiten bis 1820 / neu bearbeitet von Friedrich Vogel
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SOI

Altweid, Amslen, Au, Bach, Bachtel, Dar, Batzenberg, Bebikon, Beizt, Binzholz, Blatten -dach, Boden, Brühl, Bühl , Dachsegg, Dänbler, Dieterschweil, Diezikon, Ebnet, Ehrli,Farrenweid, Feld, Felmis, Ferracker, Finsterbach, Gart, Gap, Gheist, Großwies, Grund,Haberrütl, Hagenacker, Halden, Haltberghvlz, Hessen , Hiltisperg, Hinterberg, Hirschacker,Hirschlen, Hofacker, Hub, Hubhansen, Hundsrucken, Kefi, Kloster, Krinnen, Loch, Luget,Morgen, Nasen, Neuhaus, Niederholz, Oberbühl, Ober - Dienberg , Ober-Egg, Ober-Laupen, Raad, Rickenbach, Rothwasser, Rüti, Schabt, Scheidegg , Scheuerst, Sennenberg,Steingap, Steigweid, Stockenmatt, Strickel, Tannenboden, Taunreck, Tiefe, Tobest, Ueberzütt,Vorder - Sennenberg, Dorhalden, Weidli, Weipgaß, Weher, Widerriedt, Winkel und Zeig.Alle diese Orte bilden 6 Schulgenossenschaften, nämlich: Güntisperg, Hiltenberg, Hübst, Lau-pen, Ried und Wald. Die Pfarrgemeinde, welche zu dem Wetzikonerkapitel gehörte, zahlteam Ende des vorigen Jahrhunderts 3000 Seelen. Die Kollatur oder der Kirchensatz sowohlder Pfarrei, die schon 1217 entstand , als des Diakonats gehörte dem Johanniterhaus zu Bu-bikon und kam erst im Zahr 1790 mit Erwerbung dieser Kommentkurei an den Staat. DasDiakonat wurde schon im Zahr 1305 durch den damaligen Pfarrer Störri gestiftet. Bis 1790wurden beide Geistliche von dem Kommenthur oder dessen Statthalter, seither von dem KleinenRath gewählt. Aus der Zeit vor der Reformation ist uns ein Hans Liebenberg als Kaplanzu Wald bekannt, der das ewige Licht unterhalten mußte. Die ersten reformirten Pfarrerwaren: 1520 Hans Stoller, 1526 Hs. Lütpold Wolfgang, 1546 Martin Manhardt, 1582Jakob Rordorf. Einer der nachfolgenden, Hanö Schinz, bekleidete 40 Jahre lang die Pfarr-stelle, nämlich von 1631 1670. Zoh. Christoph Tobler, gestorben 1812, war ein gelehrterKenner des klassischen Alterthums. Die ersten Diakone waren: 1521 Hans Lieb, 1531 Diet-rich Donning, 1562 Marx Sulzer. Die Kirche zu Wald wurde 1756 neu erbaut und andie dießfälstgen Kosten von der Regierung 200 Pfund an Geld, 2 Mütt Kernen und 8 EimerWein gegeben. 1784 wurde dieselbe abermals, namentlich aber der Chor, den die Gemeindeinzwischen von dem Kollator übernommen hatte, erweitert. Das Pfarrhaus wurde 1610neu erbaut und hielt nun zwei Jahrhunderte aus, bis es wieder der Erneuerung bedurfte.Dann aber beschloß der Kleine Rath am 20. Februar 1813, es soll ein neues erbaut werden.Der Bau wurde in den Jahren 1814 und 1815 ausgeführt und kostete etwa 9000 fl. DasHelfereigebäude wurde 1759 neu erbaut.

Der helvetische Distrikt Wald, der nach der Staatsumwälzung 1798 entstand, um-faßte bloß drei Pfarrgemeinden, nämlich Bürentschweil, Fischeuthal und Wald mit circa 11,300Einwohnern. Die Sitzungen des Distriktsgerichts wurden in der Helferei zu Wald, die einst-weilen aufgehoben war, gehalten. Distriktsstatthalter waren während der helvetischen Periodedie Bürger Zuppinger von Fischeuthal und Krauer von Wald.

Nach Auflösung der helvetischen Verfassung gehörte die Gemeinde Wald von 18031814zum Bezirk Ufter, später zum Oberamt Grüningen.

Weiteres siehe den Artikel Feuersbrünste u. a.

Waldmannischer Brief.

Als zur Zeit des Waldmannischen Aufftandes im Jahr 1489 die sieben eidgenössischen

Chronik der Denkwürdigkeiten. 101