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1 (1885) Geschichtliche Darstellung und biographische Schilderungen / auf Wunsch der Familie nach den Quellen bearbeitet und zusammengestellt von C. Keller-Escher
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willen sonst sehr gesucht und beliebt waren, bei den Glaseschern wenig Beachtung gefunden haben.Die meisten Sprossen des Geschlechtes waren eben Fabrikanten und Kaufleute, denen ihre Tüchtig-keit im Berufe ein genügendes Einkommen verschaffte, so dass sie sich später der res publica inuneigennütziger Weise widmen konnten.

Durch die Staatsumwälzung von 1798 wurden bekanntlich die Unterthanenverhältnisse derzürcherischen Landschaft aufgehoben und die Privilegien der Stadtbürgerschaft, welche bis dahinausschliesslich das Regiment besetzt hatte, vernichtet. Die zahlreichen hervorragenden Männer,welche auch nach der Revolution aus der FamilieEscher vom Glas hervorgingen und dem Staate,der Eidgenossenschaft wie dem Kanton Zürich, in vielfachen Stellungen ihre guten Dienste leisteten,beweisen, dass ihre Stellung nicht von dem Besitze von Privilegien abhieng und mit dem Verluste

der letztem nicht unterging.

Wir zählen u. A. seit dem Beginne des XIX. Jahrhunderts:

Mitglieder des Schweizerischen Nationalrathes

No.

205

207

2

Ständerathes

205

1

Mitglieder des Zürcherischen Regierungsrathes

(des Kleinen Ratlies und Staatsrathes)

153

162

174

181

207

5

Mitglieder des Grossen Rathes 136 138 147

155

161

165

168

171

172

174 180 187

188

192

200

205

207

214

18

Staatsschreiber

207

1

Oberamtmann zu Grüningen

181

1

W ädensweil

174

1

Obmann Gemeiner Aemter

146

1

Amtmann zu Küssnacht

136

146

2

(Schaffner) zu Andelfingen

138

1

im Constanzeramt

147

1

Mitglieder des Obergerichtes

134

147

165

175

200

5

Kassationsgerichtes

200

1

Erziehungsrathes

162

173

2

Präsident des Stadtrathes

146

175

2

Mitglieder des Engern Stadtrathes

144

1

Stadtschreiber

205

1

Mitglieder des Grossem Stadtrathes 165 171

174

188

193

194

198

199

8.

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Mit raschen Schlitten sind Wochen und Monate vorübergezogen und der Tag, zu dessen Feierdie vorliegende Arbeit mitzuwirken bestimmt ist, ist nahe gerückt. Möge dieser seltene Ehrentag,der die Glieder der FamilieEscher vom Glas von nah und fern in freudiger und fröhlicherGemeinschaft vereinigen wird, ein schöner und gelungener Festtag werden, dessen Erinnerung jedemEinzelnen der Theilnehmer für alle Zukunft werth und theuer bleiben wird. Möge auch dieseSchrift dazu beitragen, das Andenken an diesen Tag zu einem bleibenden zu gestalten, möge siedazu beitragen das lebhafte Interesse für die Familie stets wach zu erhalten und das Gefühl derZusammengehörigkeit zu wecken und zu beleben. Mögen die Enkel sich erfreuen an den ehrwürdigenGestalten der Väter, welche in bunter Reihe an ihnen vorüberziehen, mögen sie mit gerechtemStolze auf die hochverdienten Ahnen blicken, mögen sie aber auch stets von dem Bewusstseindurchdrungen sein, dass der Ruhm der Vorfahren für die Nachkommen nur dann wahren Werthbesitzt, wenn aus der Erinnerung an denselben der Antrieb hervorgeht, im eigenen Leben dieTugenden zu pflegen, welchen der Glanz des Namens seinen Ursprung zu verdanken hat. Mögeder alte Geist sich stetsfort lebendig erweisen; mögen die Enkel die Tradition der Ehre undder Pflicht bewahren, die Grundsätze und Tugenden der Väter hoch halten, dann werden sieauch würdig sein des ehrenvollen Namens, welchen sie tragen, des Namens

Escher vom Glas