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und 1792 der Thurm neu bedeckt. — Das Pfarrhaus ward 1604 erbaut und 1798 ganz er-neuert.
Die Gemeinde Rikenbach gehörte während der helvetischen Periode zum Distrikt Andel-fingen, während der Mediationszeit zum Bezirk, später zum Oberamt Winterthur .
Weiteres stehe die Artikel Naturbegebenheiten u. a.
Ringlikon.
Ein Dorschen von fünf Wohnhäusern in der Kirchgemeinde Uitikon, das am westlichenAbhang des Uetlibergs unweit Landikon liegt. In der Nähe desselben unweit der Burg Uetli-berg stand der Burgstall der Edeln von Ringlikon, welche die Vogtei über dieses Dorf undUitikon besaßen und den Freiherren von Regensberg und von Sellenbüren mit Lehendienstenverpflichtet waren. Konrad lebte um das Zahr 1119, Jakob und die Söhne seines Bruders1144, mit einem Konrad erlosch 1310 das Geschlecht und die Besitzung kam durch desseneinzige Tochter an Heinrich von Schönenwerd und durch Frau Dorothea von Schönenwerdan Johann Rudolf Schwend, Ritter und Bürgermeister, durch Heirath einer Frau AnnaSchwend im Ansang des 16ten Jahrhunderts an die Escher von Berg, von diesen später anJunker Peter Steiner zu Uitikon, dessen Nachkommen die Gerichtsbarkeit über den Ort bis1798 besaßen.
Ringweil.
Ein Dorf von etwa 20 Häusern in der Pfarrei Hinweil, das zwischen da und dem Eyren-bad an der Aa liegt. In der Nähe desselben stand ein Burgstall der Edeln gleichen Namens,von denen Walther 1277 als Zeuge in einem Briefe vorkommt, Hugo ebenso 1332. Baldnachher scheinen sie ausgestorben zu sein. Die Herrschaft war ein Lehen der Grasen von Habs-burg und wurde 1323 von Graf Hans an die Kommenthurei Bubikon übergeben.
Nohr.
Ein Hos an der Glatt in der Pfarrei Kloten, zwischen da und Rümlang gelegen. Daselbststand im Mittelalter die Burg oder der Edelsitz der Edeln von Rümlang. Im Sempacherkrieg sandte Konrad von Rümlang den Eidgenossen einen Fehdebrief; allein plötzlich erschienen dieZürcher zu Rümlang, setzten über die Glatt, erstürmten die feste Burg, verbrannten sie nebstder Mühle und kehrten mit reicher Beute heim. Da die Freiherren von Rümlang bald nachherverarmten, so wurde die Burg nicht wieder gebaut, dagegen aus ihren Ueberbleibseln spätervon den Edeln Müllner von Zürich ein Schloß, das „Wasserbaus" genannt. Nach Erlöschungjener Familie kam das Schloß an Bürgermeister Hans Heinrich Göldli, unter welchem 1486die Kapelle und der Altar daselbst wieder eingeweiht wurde; Ao. 1527 verkaufte der RitterJörg Göldli die Besitzung an Hans Klinger von Einbrach, dieser 1532 an den Landvogt Lavater zu Kyburg. Ferner kam dieselbe durch Verkauf an Philipp Klee, Konrad Zwick von Konstanz ,an die Edeln von Waldkirch und zuletzt 1667 an Hans Elsinger von Oberhasli . Seither bliebsie immer in Händen von Landwirthen, und wurde, da viele erträgliche Güter dazu gehören,zu einem Bauernhof eingerichtet.
Chronik der Denkwürdigkeiten
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