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NUN den Zirkel — in Figur 12 — in A, öffne ihn gegen die Bogenlinien 6 6 und t'e, bis er diese berührt, 12 .und mache mit dieser Zirkelöffnung die Bögen, welche die Bogenlinien ^ ti und K i in k berühren; tragedie Distanz k^von k nach j und ziehe aus 1 dieselben Bögen, wie aus K. Auf diese Art ergeben sich spitzeNasenendigungen. Die stumpfen Nasenendigungen — Figur ud 12 — ergeben sich, wenn die Nasenbögen, wievorher aus K, jedoch über die Linien K tr und A i gezogen werden, der Punkt k aber nicht da, wo die Bögendie Linien A k und A i durchkreuzen, sondern etwas weiter unten gesetzt wird, wodurch auch die Punkte I beiUebertragung der Distanz § k von k nach 1 näher an die Basislinie 6 f kommen, und mithin, wenn dieselbenBögen, wie aus A, und aus 1 gezogen werden, stumpfe Nasen sich ergeben. Uebrigens erhalten die Nasen-conftructions-Mittellinien k in den Figuren 12 und uct 12 ihre Richtung mittelst Anlegung des Lineals vonk nach a und 6. Diese Linien k 6 und k a erzeugen, je nachdem man solche in der Mitte der Bögen a krund a e, oder naher oder entfernter von der Spitze d annimmt, die verschiedensten Arten von Nasenconstruc-tionen. Die Construction nach Anleitung der Figuren 11 und 11 ist die ältere, und jene in den kleinerenTheilen der Figuren 5,6,7,8 und 10, so wie in den Figuren d 1, k 2 und k 3 des VorlegeblattesV gegebene die neuere; durch die in den Figuren 12 und 12 gezeigte aber läßt sich jede beliebige Modifi-kation herbeiführen, wie es dem jedesmaligen Zwecke, d. h. der jedesmaligen höheren oder niederen Spitzbogen-form am besten entspricht.
A)
IZ. Construction des Spitzbogens aus dem gleichseitigen Dreieck und aus dem «Quadrate .
ie beiden Hauptformen von Spitzbögen entsprechen den (bereits in der Einleitung erwähnten) beiden 1 . 1 .Hauptarten von Conftructionen aus dem Dreieck und aus dem Viereck. Die vorherrschendste istjene aus dem gleichseitigen Dreieck, deren Construction die einfachste ist, indem aus n der Bogend e, und aus e der Bogen n lr gezogen wird. Daß niedrigere Bögen im allgemeinen als unschöner erscheinen,leuchtet von selbst ein, und in Bögen, welche um vieles höher sind, lassen sich die Nasen weniger passendanbringen. Der Spitzbogen aus dem Quadrate läßt sich auf zweierlei Art Conftruiren: der Spitzbogen a i epaßt genau in das Quadrat, denn seine Höhe ist seiner Breite gleich, und die Construction beruht auf derEintheilung der Grundlinie u <; in vier Theile, a 6, 6 6, 6 f, t'e, und Uebertragung eines derselben von nnach A, und von <; nach U (indem aus K der Bogen i e und aus k der Bogen n i gezogen ist). Dierichtigere, mit der vorigen (bis auf eine unbedeutende in Figur 13 bei i ersichtliche Differenz) zu demselbenResultate führende, Construction ist jedoch die aus zwei sich durchkreuzenden Quadraten. Letztere konnten inFigur 13 wegen mangelndem Raume nur zur Hälfte hingezeichnet werden und sind mit k 1 muo markirt.Der aus k und o gezogene Spitzbogen ist mit dem Spitzbogen a i 6 von fast gleicher Höhe. Höhere Spitz-bögen sollen in der Regel nur zufällig sich ergeben, wie z. B. bei reich profilirten Portal-Bögen für dieinnersten Glieder Spitzbögen entstehen, welche im Verhältniß zu ihrer Breite weit höher sind, als das äußersteaus dem Dreieck oder Viereck conftruirte Glied. — Die Zusammenstellung einzelner Verzierungen zu einemGanzen ist im Vorlegeblatte V gegeben.