HInGottes^amenhebichan, Wf wan on sin hilf und on sin rath V'doch niemand nüt volbringen kan.
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Einleitung.
t. Grundformen in ihren ^aupt- und ^lebenverhälmijfen.
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V! Hauptsache sind, so verhält es sich auch im gothischen Style. Demungeachtet scheint man^ seit dem wiedererwachten Gefühle für den letztem, wie wenigstens so viele VersucheI seiner Wiederanwendung beweisen, gewöhnlich der Meinung gewesen zu sein, man schaffeK ein Werk in diesem Style, wenn man solches nur mit sogenannter gothischer oder spitz-
NV bogiger Verzierung versehe. Diese ist jedoch nur die äußere Schaale, der innere Kern
besteht in der Construction der Grundformen, welche geometrischen Grundsiguren entnommen sind. BeiEntwerfung eines Werkes werden nämlich aus den geometrischen Grundsiguren diejenigen Vielecke ausgewählt,welche in ihrer (unten näher erklärten) symbolischen Bedeutsamkeit für die durch das Ganze darzustellendehöhere Idee als die passendsten erscheinen. Die so gewählten Vielecke werden nun auf eine eigenthümliche(beim Vorlegeblatte n näher entwickelte) Art theils über, theils in einander über Eck gestellt, wodurchgewisse Durchkreuzungspunkte entstehen, aus denen sich die Construction der Grundformen ergiebt, welchezunächst den eigentlichen Grundriß bilden — bei architektonischen Rissen durch wirkliche Entwerfung einesGrundplanes, oder bei bloß dekorativen Zeichnungen wenigstens durch dessen Fixirung in Gedanken —sodann aber auch alle Haupt- und Nebenverhältnisse des Aufrisses bedingen. Grund- und Aufriß — in derZeichnung als zweierlei erscheinend — sind nur verschiedene Darstellungen der nämlichen Grundformen, jenachdem man sich imaginär ein Werk wagerecht durchschnitten - als Grundriß oder Grundplan — vorstellt,oder je nachdem man dessen lothrechte Fläche oder äußere Ansicht, wie sich solche in der Wirklichkeit dar-stellt — als Aufriß — im Auge hat; denn alles, was im Grundriß wagerecht sich darstellt, kehrt im Aufrißwieder, nur in anderer, nämlich in lothrechter Gestalt. Die im Grundriß enthaltenen und im Aufriß äußerlichsichtbar hervortretenden Grundformen erheischen aber die folgerechteste Entwicklung in allen Haupt- undNebenverhältnissen. Diese Grundformen gehen als Regel durch das ganze Werk hindurch, so daß alleeinzelnen Glieder nach dem Ganzen, und das Ganze hinwieder nach den Gliedern sich richten muß. Istdaher die Grundform eines Werkes aus den geometrischen Grundsiguren des Vier- und Achtecks (vielmehraus sich durchkreuzenden Vierecken), oder ist sie aus dem Drei- und Sechsecke (vielmehr aus sich durch-kreuzenden Dreiecken) gebildet, so müssen auch alle einzelnen Bestandtheile des Werkes entweder aus demVier- und Achteck, oder aus dem Drei- und Sechseck construirt werden. Die Construction aller einzelnenTheile aber wird — den angenommenen Grundformen gemäß — gleich im Grundrisse entworfen, da derAufriß nur das wiedergeben kann, was der Grundriß enthält. Selbst die Höhenverhältnifse des Aufrissesund die in letzterem anzubringenden Verzierungen, — obwohl beide aus dem Grundrisse nicht äußerlichersichtlich sein können, — müssen aus den in den Grundriß gelegten Grundformen entwickelt werden. Waszunächst die Höhenverhältnifse des Auffrisses betrifft, so enthält schon das einfache Grundquadrat in seinerEinheit, in seiner Diagonale und in der Diagonale des aus dem Grundquadrate hervorgehenden Kubusverschiedene Maaße; und es ist einleuchtend, wie sehr sich diese vermehren müssen, wenn der Grundriß aus