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strecke von Dübendorf nach Schwamcndingcn vollständig umgearbeitet und erweitert; 1835 bis1836 eine neue Straße gegen Gfenn in der Länge von 10,500 Fuß in beynahe gcradlinigterRichtung angelegt, über die Glatt eine offene hölzerne Brücke mit 64 Fuß Ocffnung erbaut undnachher die bisherige schadhafte, hölzerne, bedeckte Brücke abgetragen. Liese neue Brücke kostete,die Leistungen der Gemeinde inbegriffen, circa 9,500 fl. — 1835 wurde zu Dübendorf eine un-entgeltliche Arbeitsschule für Töchter eröffnet.
Die Erweiterung der Kirche machte auch diejenige des sonst beschränkten Kirchhofs noth-wendig. Diese wurde 1836 und 1837 bewerkstelligt und bestand in neuer Aufbauung einesgroßen Theils der Kirchhofmauer, Belegung derselben mit steinernen Blatten und Abtragung deshöhern Theils des alten Kirchhofs. Die Kosten betrugen, ohne die geleisteten Frohndienste, 443 fl.
Das Weitere, siehe Antiquitäten und Feuersbrünste (1832, 1835, 1838 und 1839).
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Dürnten.
Der Staat besaß früher in dieser Gemeinde bedeutende Güter, welche alle erblehenweiseveräußert worden sind, und zwar im Jahr 1814 ein aus 128 Juch. Land bestehendes Lehen,1815 sechs Lehen, aus 672 Juch. bestehend, 1816 das Lehen Gnldistaud mit 56 Juch. Land.—Ao. 1807 erbaute die Schulgemeinde Ob er-Dürnten ein Schulhaus ohne Lehrerwohnung,das 1300 fl. kostete, —1817 die Schulgemeinde Dürnten ein solches mit Lchrerwohnung, das ohneFrohndienste und Bauholz 1700 fl. kostete. Es befindet sich an einer unzweckmäßigen Stelle,indem es in den Kirchhof hineinragt. — Im Jahr 1833 wurden die Pfrundgüter, welche in unge-fähr 2 Vierling Baumgarten, 4i/, Jucharten Wiesen, 2 >//, Jucharten Acker, 1 Vierling Pflanz-land, 11/4 Juchart Strohriedt und lj /4 Jucharten Holz bestanden, nebst der Scheune, für circa3900 fl. verkauft. — Ao. 1835 wurde in Dürnten eine Sekundärschule eröffnet, die ihr Lokal,sowie die Mädchenschule, zur Zeit noch im Wirtbshaus hat.
Schon im Anfang dieses Jahrhunderts wurden im Oberberg, einem Stück Land seit-wärts der Communikations-Straße nach Hinwcil, namentlich in den dortigen Waldungen, Spurenvon Braunkohlen entdeckt, im Jahr 1810 einzelnen Bürgern gestattet, nach solchen zu graben,dieses aber im nächsten Jahr und auch später untersagt, dagegen Ao. 1820 armen Haushaltungen,2V an der Zahl, bewilligt, in dem dem Staat gehörenden Wald-Territorium ungefähr 2 Eubik-Klafter Kohlen für jede Haushaltung auszugraben; im folgenden Jahr wurde diese Bewilligung30 Haushaltungen ertheilt, das Maß jedoch auf 1 Cubik-Klafter beschränkt. Da sich das Bedürfnißnach solchen Kohlen in Ermanglung des Besitzes von Waldungen für die Gemeindsgenoffen immerfühlbarer machte, so wurden im Jahr 1825 ungefähr 9 Juch. dem Staat gehörende Waldung demBergwcrks-Departemcnt überlassen und von diesem seit 1826 jährlich den ärmern Bürgern derGemeinde die Ausbeute einer Anzahl Kohltheile bewilligt und zwar zuerst nnentgeldlich, spätervon 1834 an, als immer mehr Anmeldungen Statt fanden, wurde eine Klassifikation gemacht,den Bedürftigsten die Ausbeute der Kohlen nnentgeldlich gestattet, den Minderbedürftigen eineRecognition von 1 bis 3 Frkn. per Theil auferlegt und der betreffende Betrag jährlich in derBergwerks-Rechnung in Einnahme gebracht; im Jahr 1838 stiegen diese Theile bis auf 122 undes betrug die Recognition 115 fl. 25 ß. So sehr diese Ausbeute an Kohlen den GemeindsgenoffenErleichterung gewährt, so wohl verdient ist auf der andern Seite der dießfällige Ertrag, da