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zuerst die Erdschichten, und zwar in den letzten Jahren bis auf eine Tiefe von circa 20 Fuß,abgedeckt werden müssen, ehe man zu den Kohlen gelangt; dann erst sind diese mit großerMühe aus der Tiefe hervorzuschaffen und, nachdem sie während des Winters ausgetrocknet worden,zu den Häusern zu trausportiren, und es erfordert besondere Vorsicht, damit nicht bey derAbgrabung Unglück entstehe, wie dieß z. B. am 5. Wciumonat 1838 der Fall war, indem12 Männer, welche beym Graben nach Kohlen das Erdreich etwas unvorsichtig untcrminirthatten, dem Zusammensturz desselben nicht alle entfliehen konnten; einer von denselben wurdeerdrückt, ein zweyter bedeutend beschädigt, ein dritter, der bis auf die Schultern zugedecktwar, erlitt keinen Schaden.
Das Weitere, siehe Feuersbrünste (1828, 1831, 1832, 1833).
Dunkelwies, Bäretschweil, siehe Feuersbrünste (1832).
Dynhard.
Diese Kirchgemeinde zählte:
im Jahr 1736 . 695 Seelen.
' 1836 .734 „
Ao. 1819 wurden die dem Staat gehörenden Güter zu Eschlikon , etwa 126 Jucharten,erblehenweise veräußert, in den Jahren 1820 und 1829 am Pfarrhaus bedeutende Reparaturen vor-genommen, die ungefähr 1500 fl. kosteten. — Ao. 1828 erbaute die Schulgemeinde Dynhard einneues Schulhaus an der Stelle des bisherigen Mesmerhauses, das in eine Schule sammt Leh-rerwohnung umgewandelt wurde; auf Ostern 1829 ward dasselbe eingeweiht. Es zeigt sichaber bey den Forderungen der jetzigen Zeit nicht mehr genügend. — 1830 wurde die mitt-lere Glocke des Kirchthurms von Gießer Keller in Unterstraß umgegossen. Sie kostete 673 fl.19 ß; zwey andere Glocken reichen ihrem Ursprung nach in die Zeiten vor der Reformationhinauf. — Ao. 1833 verkaufte der Staat die Pfrundgüter, bestehend in circa 1 Juch. Baumgartennebst der Pfarrscheune für beyläufig 1350 fl.
Im Jahr 1836 erbaute die Schulgemeinde Eschlikon , nachdem 1822 an dem bisherigenSchulhaus bedeutende Bauten Statt gefunden, an welche der Staat damals einen Beytrag von150 fl. gegeben hatte, ein neues in jeder Beziehung zweckmäßiges Schulhaus mit einem großen,hellen und hohen Schulzimmer, welches durch warme Lust bebeizt wird, und mit einergeräumigen Lehrerwohnung. Die Kosten des Baues betrugen 3009 fl., an welche der Staateinen Beytrag von 640 fl. leistete. — 1837 wurde die Kirche, der Kirchthurm nebst der
Uhr reparirt und in der erstem neue Fensterlichter angebracht, was alles circa 1400 fl. kostete.
Das Uebrige, siehe Feuersbrünste (1839).
Eberlistvald, Sternenberg , siehe Feuersbrünste (1828).
Ebertschtveil, siehe Eappel, Hausen und Feuersbrünste (1829, 1839).