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Staatslehen, zuletzt Lokal der Thierarzneyschule zunächst der Hauptgrube, bestebend aus Wohn-haus, Scheune, Stallung, Garten und 1 Juchart Ackerland für 10,160 fl. — die Scheuneund das anatomische Gebäude auf dem Wasenplatz, zunächst dem ehemaligen Hochgericht, für596 fl. zur Abtragung verkauft. — In dem bemerkten Jabre errichtete eine Gesellschaft vonJugendfreunden eine Jugendbibliothek, zunächst zur Benutzung für Schüler, und zwar für Be-mittelte gegen ein billiges Lesegeld, für Arme unentgeltlich. Die Zahl der Schriften betrugim Jahr 1838 86 Bände. — Anno 1838 wurde das sogenannte Schimmelgut, zunächst beydem ehemaligen botanischen Garten, an der Grenze der Gemeinde Wiedikon gelegen, von derStiftspflege für 12,200 fl. verkauft.
Der Staat besitzt gegenwärtig noch in dieser Gemeinde die Reitschule und zwey Munitions-gebäude im Sihlfeld; die Stadt Zürich , außer dem Pfrundhaus, einen Schöpf unter derReitschule, die Marstaller- und Oetenbacherscheune, die alte Hardhirtenwohnung und einigeScheunen im Kräuel.
Das Weitere, siehe Feuersbrünste (1828, 1829 u. 1832), Hauptgrub und politische Bege-benheiten (1834).
Bachs
gehörte ehemals zu der Kirchgcmeiude Steiumaur, wurde aber im Jahre 1714 davon getrenntund zu einer eigenen erhoben. — Anno 1816 verkaufte der Staat die Zehntenscheune daselbstfür 400 fl. — Im Jahre 1821 wurde die Schule aus dem Pfarrhaus entfernt und in eineigenes Lokal verlegt, wofür der Gemeinde 400 fl. Entschädigung gegeben wurden. — In denJahren 1821 und 1822 wurden bedeutende Reparaturen an den Pfarrgebäuden ausgeführt, diegegen 3000 fl. kosteten. — Anno 1833 erbaute die Schulgenossenschaft im Thal ein neuesSchulhaus ohne Lehrerwohnung, das circa 1200 fl. kostete, an welche Summe die Schulgenos-senschaft Bachs einen Beytrag leistete. Diese letztere vermehrte ihren, durch Ausscheidung desGemeint»-, Kirchen- und Armenguts entstandenen, in circa 600 fl. bestehenden Schulfond durchVerkauf von Gemcindholz bis auf 6500 fl.
Das Weitere, siehe Antiquitäten und Feuersbrünste (1824).
Bad, Bauma, siehe Feuersbrünste (1828 u. 1834).
Bis auf die neueste Zeit bestanden in Zürich keine andern öffentlichen Badanstalten alsdiejenigen für Knaben im Sihlwiesli und auf der Koklenschanze, für welche während der Bade-zeit bestimmte Aufseher angestellt waren. Im Jahr 1837 ließ der Stadtrath zunächst der Bau-schanze eine Badhütte für das weibliche Geschlecht errichten, die circa 1000 fl. kostete. — Anno1839 endlich, belehrt durch die vielen Unglücksfälle, welche sich seit einiger Zeit beym Badenim See ereigneten, wurde auch für das männliche Geschlecht eine Einrichtung getroffen, dieaus zwey Abtheilungen besteht; diejenige für die Schwimmenden, die im Jahr 1840 in eineordentliche Hütte umgewandelt wurde, befindet sich der Bauschanze gegenüber; die für dieNichtschwimmenden eingegrenzte Abtheilung ist etwas seitwärts davon und mit einer Hütteversehen; neben derselben ist die Badeabtheilung für Knaben; diese beyden letzteren sind mit
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