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eingeschlossen, welchen äußerlich die Studirendcn zunächst umgaben, unter fortwährendem Geläutevor das Rathhaus geführt, wo er unterhalb der Treppe das Urtheil anhörte, welches von einemSecretair der Justiz- und Polizcy-Commission aus einem der Fenster des Großrathssaales ver-lesen wurde. Hierauf wurde der Delinquent von dem Scharfrichter gebunden und, begleitet, wiebisher, von den zwey Geistlichen und mit dem nämlichen Geleite über die untere Brücke, dieStrehlgaß hinauf durch den Rennweg, längs der Sihl und zur Siblporte hinaus auf die Richt-stätte geführt. War es ein anderes Strafurtheil, so wurde dasselbe dennoch auf die ange-gebene Weise vor der versammelten Menge verlesen und dann sogleich an dem Verbrechervollzogen. — Wenn die Stimmen im Malcfiz-Gericht gleich getheilt waren, so entschied der Präsidentzufolge gesetzlicher Bestimmung dahin, daß der Verbrecher nicht mit dem Tode zu bestrafe» sey. — Inder Periode von 1820 —1831 wurden von dem Malcfiz-Gericht nur zwey Todesurtbeile aus-gefällt; einmal, bey der Beurtheilung zweyer Gauner, waren die Stimmen gleich getheilt und esentschied somit der Präsident für das Leben derselben. Durch die Verfassung vom I. 1831 wurdedas Malefizgericht aufgehoben.
Marstall.
Dieses, dem Staat gehörende Haus, Nr. 583, im Nicderdorf an der Hauptstraße gelegen,in welchem in frühern Zeiten auf Staatskosten eine Anzahl Pferde unterhalten wurde, wardim I. 1833 um 18,350 fl. an einen Privaten verkauft.
Marth alen.
Die kirchlichen Verhältnisse dieser Gemeinde sind noch die nämlichen, wie früher, indemder Pfarrer für die Filiale Ellikon an allen H. Festtagen in der St. Niklanskirche zu RhcinauPredigt, jeden zweyten Sonntag aber zu Ellikon selbst Kinderlehre zu halten hat.
Im Jahr 1826 wurde von den Gebrüdern Weber in Uster eine neue Kirchennhr verfertigt,welche 650 fl. kostete. — Ao. 1831 wurde das im I. 1817 erbaute Schulhans zu Marthalcn,welches nur zwey Schulstubcn und keine Lehrerwohnnng enthält, renovirt, im folgenden Jahrvon Bodmer in Wülflingen eine neue Feuerspritze verfertigt, im Werth von 1500 fl. — Ao. 1833übernahm der Staat die Besoldung des Pfarrers, die bisher von der Gemeinde mittelst Lieferungvon Viktualien und etwas Geld bcstritten worden war, gegen die Loskanfssnmme von 18,903 Frkn.,ohne die Pfarrgebände, welche däher immer noch von der Gemeinde zu unterhalten sind. — ImI. 1836 wurde an der Stelle des alten ein neues Pfarrhaus erbaut, welches ohne die Frohn-dienste 8000 fl. kostete.
Das Uebrige, siehe Antiquitäten und Feuersbrünste (1832).
Maschivanden.
Diese Gemeinde zählte in der Mitte des vorigen Jahrhunderts 400 Seelen, gegenwärtig 500.
Die dortige dem Staat gehörende Zehntenschenne wurde im I. 1819 für 300 fl. verkauft.In den Jakren 1821 —1823, 1826 — 1828, 1835 und 1836 fanden an den Pfarrgebändenbedeutende Bauten Statt, die zusammen 3000—4000 fl. kosteten. Die Pfrundgütcr, bestehendaus circa 3iH Juch. Mattland, WH Jnch. Ackerland, 2 Vrlg. Reben und etwas Baum-garten, wurden nebst der Trotte und den Schwcinställcn im I. 1833 um 4306 fl. verkauft.—Im folgenden Jahr wurde die Kirche gänzlich renovirt, was, die Leistungen der Gemeinde nickt