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„denn auch die Höhe der gewölbten Bogen, von einem Pfeiler zu dem andern. Dieses ist apart in den andern„Quadranten vorgestellt. Und weil die beyden Weiten von b biß f, f, nicht gleich sind; also ist eine jegliche Büge„alleine gezeichnet, und die Weite von fbis b in den Horizontalriß getragen, von dem Puncte und der Höhe k„eine Creutzlinie mit unverrucktem Quadrantcirckel gemacht, daß also das Centrum anzeiget die Bügen, von k„bis k. Die andere wird auf gleiche Art gemachet. Ich habe auch den Hauptcirckel oder Quadranten alleine dabei„gesetzet, weil diese drey Circkel in allen Gewölbern der Haupt-Zweg und Fundament des Gewölbes seyn müssen,„und man sich wohl fürzusehen hat, daß man dieselben nicht zu hoch, noch zu niedrig stelle." rc. Der Auftrag der inLänder Figur — uä 4 gegebenen Gewölbschenkel des in der Figur 4 dargestellten Grundrisses des Gewölbes mitmeist gewundenen Reibungen unter dem Thurme der St. Johannes-Kirche zu Danzig wird von Meister Manischin folgender Art erklärt: „Weil nun dieses ein künstliches und mühsames Gewölbe ist, wollen wir dasselbe etwas„deutlicher beschreiben. Die Grade sind fast alle rund, und in der Mitte ein Circkelrund Loch, dadurch man die„Glocken auf den Thurn aufziehen kann. Die Bügen und Steuffen müssen gleichfalls auf ihre rechte Zusamen-„stossung oder Puncte genommen, und gleich wie die vorigen eingetheilet werden. Nun nehme man zu erst aus„dem Mittel-Punct u biß d, und mache einen blinden Quadranten; hernach die Weite von u biß e, und trage„sie in den Quadranten von oben u, und mache eine punctirte Loth-Linie, biß sie an den blinden Quadranten„anschneidet; da sind die ersten Bügen e, oder der runde Circkel in der Mitten. Bon e nehme man im Grund-riß bis 6 gerade über, wie ich im andern Biertheil dieses Gewölbes mit punctirten Linien angedeutet habe.„Dieselbe Weite von o bis 6, trage im Horizontalriß von dem punctirten Lothriß e; Und wo der Punct ist, da„mache eine blinde Linie aufwerts. Nun nehme man die Weite von a biß ä, und trage sie oben von a in den„blinden Quadranten noch unterwerts; und wo derselbe inpunctiret, von da ziehe eine kleine blinde Linie an die„Loth-Linie 6, und wo es in 6 einschneidet da ist die Höhe 6. Von dem Punct und der Höhe e mache einen„Creutz-Schnitt mit unverrucktem Quadrant-Circkel; aus demselben bekommet man die Büge e, 6. Ferner nimm„die Weite ä biß e, und trage sie in den Quadranten von dem Loth-Riß <1 ab, und mache auch eine Loth-Linie.„Hernach nimm die Weite von u in den blinden Quadranten unterwerts, und wo er inpunctiret, von da ziehe einen„Winckel-Riß ab biß an die Loth-Linie 6, allda ist die Höhe der Bügen e. Aus selbigem Punct, und oben aus U„mache einen Creutz-Schnitt, welches das centrum der Bügen 6, e ist. Weiter nehme man die Weite von 6 biß„K, und trage sie im Horizontalriß, von dem punctirten Loth-Riß 6, und mache derselben Weite eine Loth-Linie„aufwerts. Nochmals nimm die Weite aus dem Mittel u im Grundriß biß §, und trage sie von dem blinden„Quadranten oben von u. Wo es im Quadranten punctiret, von da ziehe eine Winckel-Linie biß an den blinden„Loth-Riß A. Wo die zusammen schneiden, allda ist die Höhe der Bügen A. Aus dem Punct A und 6 mache„einen Creutz-Schnitt, desselben Centrum ist die Büge von 6 biß K. Nun nehme man die Weite von K biß k,„im Grund-Riß, und trage sie in den Horizontal-Riß von der blinden Linie und wo es punctiret, allda setze„den einen Fuß des unverruckten Quadranten, und den andern oben in A, und mache einen Creutz-schnitt, welches„dir das Centrum der Bügen A, d, giebst. Hernach nehme man die Weite 6 biß k im Grund-Riß, und trage„sie in die Horizontal-Linie, von der Loth-Linie 6, nach der lincken Seiten im Quadranten, und mache eine blinde„Linie aufwerts. Ferner nimm die Weite von dem Punct u im Grunde, biß an ti, und trage dieselbe von a in„den blinden Quadranten unterwerts; und wo er einen Punct machet, von dem ziehe eine Winckel-rechte blinde„Linie, biß in den Loth-Riß k. Wo sie zusammen schneiden, ist die Höhe k. Bon dem Punct k, und e, mache„einen Creutz-Schnitt mit unverrucktem Circkel, welches dir giebst das Centrum der Bügen 6, b. Von diesem„punctirten Loth-Riß k, nimm die Weite von k bis lr, im Grunde und trage sie in den Horizontal-Riß von„dem k; und wo es punctiret von da und der obersten Bügen li, mache einen Creutz-Schnitt, welcher das Centrum„ti, d giebet. Ist also noch übrig die Büge von 6 biß k. Dieselbe ist in den Quadranten von dem blinden Loth-„Riß 6, abgetragen nach der rechten Seiten, und ein Loth-Riß k gemachet; und von fist getragen die Weite aus„dem Grunde f, d, in den Quadranten, und auch von f, l-, eine Büge gemachet worden. Also wäre nun ein„Biertheil von diesem Gewölbe vorgestellet, nach der Art der geraden Bügen, und jede Büge auf ihren rechten„Schluß-Stein. Weil aber diese Gewölb-Bügen sollen fast alle rund werden, und man die Bügen alle auch also„rund machen sollte, würde es große Mühe kosten aus vollem Holtze dieselben zubereiten. Der geringste Weg ist,„daß man nehme von jeder Rundung die Weite, wie ich in dem punctirten Grund-Riß in dem einen Biertheil„angewiesen habe; und nach derselben Weite, mache man eine jede Rundung von einem Brete, und nagele dieselbe„aus einem Schluß-Stein in den andern. Also hat man die Seitel-Rundung. Die Höhe Rundung aber ist noch„nicht da, also kann man auf demselben runden Brete aufffüttern, daß es nach der Ober-Bügen seine rechte„Rundung bekomme. Dann kann man mit allen runden Wölb-Graden oder Schenkeln verfahren. Dieses ist noch