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Dieses ausgcdcbntc, auf dem Münsterhof dem Zunfthaus zur Wag gegenüber liegende Ge-ba.ude, Nro. 32, wurde durch Vertrag vom 16. März 1835 nebst Hintergebäude, Hofraumniud übrigem Gelände vom Staat an die Kaufmannschaft behufs der projektirten ErweiterungdcH Rankes beym Zeughaus abgetreten; da man aber später von diesem Projekt abging, sowuirde die Lokalität von der Kaufmannschaft eine Zeit lang vermiethet und dann im März 1837am Den Besitzer des Hotel Baur um 28,000 fl. verkauft.
N ro. 84, liegt am Eingang in den Kratz. Es wurde bis im I. 1833 von dem jeweiligen Helferbeym Fraumünster bewohnt, nach Aufhebung dieser Stelle mit Kirchweih 1835 von dem Pfar-rer bezogen und ist nunmehr das Pfarrhaus der Gemeinde.
Die weitläufigen Gebäude hinter der Fraumünsterkirche auf der Südseite derselben, welchemut ihr ein Viereck bilden, in dessen Mitte ein offener von dem Kreuzgang umgebener Platzsiech befindet, wurden schon seit längerer Zeit zu Schulzweckeu benutzt. Es befand sich in den-scllbcn bis zum Jahr 1833 eine Abtheilung der Bürgerschule mit verschiedenen Classen, dergroße Saal in der südwestlichen Ecke war dem EoIIogio iiuiuauitatis, oder der sogenanntenSiebenten, einer Abtheilung des Gymnasiums, eingeräumt und wurde überdieß zu Promotionen,Eramen und anderen feycrlichen Anläßcn, zuweilen auch von der Fraumünstergemeindeals kirchliches Lokal benutzt. Neben demselben befand sich die Wohnung eines Professors deserwäbnten EoIIegii. Durch Vertrag vom April 1834 wurde das ganze Schulgebäude vomS taat an die Stadt abgetreten, bis zum folgenden Jahr der große Saal noch für die Hoch-schule benutzt; in den Jahren 1834 und 1835 die Gebäude von der Stadt mit einem Kosten-aufwand von 12,700 fl. gänzlich erneuert und anders eingerichtet und Ao. 1836 und 1837eine Abwarts-Wohnung erbaut.
Gegenwärtig befinden sich in dem Schulgebäude:ch in dem südlichen Flügel gegen den Kratz:
4 Lehrzimmcr auf dem ersten Stockwerk,
4 „ „ „ zweyten
sämmtlich für die Knaben der Realschule.
t>) im westlichen Flügel gegen der neuen Post, im Erdgeschoß: ein Lehr- und ein Ar-beitszimmer für Mädchen;
auf der ersten Etage:
eine Wohnung für den Abwart auf dem Stadthaus,
3 Lehrzimmer für Mädchen,
das Sitzungszimmer für den Stadtschulrath.