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Die Pfrnndgütcr, bestehend aus circa 5 Juch. Mattland, 4 Juch. Weid und 3 Juch. Acker-land, wurden nebst der Scheune im I. 1833 für 6265 fl. verkauft. — Im nämlichen Jahrund 1834 erbaute die Schulgemeinde Winterberg eine neue sehr heitere Schnlstube im zwey-ten Stockwerk eines dieser Gemeinde zugehörigen Hauses, ohne Lehrerwohnnng. Die Unkostenbeliefen sich auf etwa 1200 fl. — Ao. 1835 gab es bey Anlaß der Pfarrwahl Widersetzlichkeitenin dieser Gemeinde, indem dieselbe den Dreycrvorschlag des Kirchenraths nicht anerkennen wollte, dader von ibr gewünschte Vikar nicht in denselben aufgenommen worden. Am Wahltag war nebst demStatthalter eine Abtheilung der Polizeywache zugegen; die Wahl ging aber ganz ruhig vor sich.
In den Jabrcn 1836 und 1837 erbaute die Schulgemeinde Grafstall ein ganz neueszweystöckiges Schulhaus, welches im untern Stockwerk eine Schnlstube, im obern eine Lehrer-wohnung enthält. Dasselbe kostete circa 4000 fl., an welche Summe der Staat einen Beytragvon 500 fl. leistete.
Ao. 1838 wurde ein neuer Gottesacker angelegt und den 14. April 1839 eingeweiht. Da-durch ist einem sehr dringenden Bedürfniß abgeholfen, indem in dem alten um die Kirche her lie-genden Fricdhof 2, oft sogar 3, Särge übereinander gelegt werden mußten. Die Kosten diesesneuen, nahe bey der Kirche gelegenen, sehr geräumigen und freundlichen Gottesackers betrugencirca 700 fl. Das klebrige, siehe Fcnersbrünste s1832 n. 1836).
Lindenhof, siehe Antiquitäten und Sechseläuten.
Lipperschwen-i, siehe Bauma.
Loch.
Dieses dem Stift gehörende Gebäude an der Römergafse, Nro. 226 große Stadt, dientebis 1833 einem Chorherrn und jeweiligen Professor der griechischen Sprache an der gelehrtenSchule zur Wohnung, und es befanden sich in demselben einige Schulzimmer. Seit dem be-mcldtcn Jahre wird das Gebäude ganz zu Schulzwecken, d. h. für die Cantonsschule benutzt.
Ludetfchweil, siehe Rnßikon.
Ludretiko», Thalwcil, siehe Fcnersbrünste (1839).
Lrrfingen
ist nächst Schwerzenbach die kleinste Kirchgcmeinde des Cantons , denn sie zählt bloß etwa270 Seelen.
Im I. 1820 erbaute diese Gemeinde ein neues Schulhaus, das einzig aus einem Kellerund Schnlstube besteht und seinem Zwecke schon längst nicht mehr entspricht. An die Kostendesselben trug der Staat 125 fl. bey.
Die Pfrundgüter, bestehend aus 21/2 Vrlg. Baumgarten, wurden im I. 1833 um 372 fl.verkauft. Im bcmeldten Jahr ward neben dem Pfarrhaus (ehemals Schloß) ein neues Wasch-baus und Holzschopf auf der Pfrundlokalität erbaut. — Ao. 1834 schloß der Staat mit derGemeinde einen Vertrag ab, wonach die letztere den Unterhalt der Kirche, der bisher demStaat obgelegen, gegen Bezahlung einer Summe von 5350 fl. und Nachlaß einer jährlichenHolzlieferung von >2 Klafter an den Pfarrer, übernahm. Seither ist die Kirche auf Kostender Gemeinde äußerlich einigermaßen wieder hergestellt worden.