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dem 29., an dem die Hitze 23H/. Grade erreichte, kamen 1/2 Regentage und am 31. wiederein Gewitter. Der August hatte vom 1. bis zum 26. vorherrschend schöne Sommerwittcrnng.Er war unter allen Sommermonaten seit 1833 bey weitem der heißeste; die Durchschnitts-Tcmpe-ratur betrug um 9 Uhr in Zürich 19j/z Grad Warme. Vom 11. bis 14. waren tägliche Gewitter.Das erste derselben brach den 11. Abends um 8 Uhr mit einer fast beyspiellosen Heftigkeit aus; derSturm zerknickte oder entwurzelte auf den Höben von Horgcn, Hirzel, Schönenberg und Wäden-schweil Hunderte von Obst- und Waldbäumen, zertrümmerte oder unterdrückte in den Haben vonder Schipf bis nach Ober-Meilen 9 Schiffe, deren Schiffleute die Ladungen nur mit größter Müheund in sehr beschädigtem Zustande zu retten vermochten; Schlossen fielen von Enge, Küßnachlund Zollikon an weiterhin und verursachten, besonders zu Bubikon , zu Einbrach und zu Mar-thalen, Beuken, Uhwiesen und Dachsen an Reben, Obstbäumen und am Emdgras bedeutendenSchaden; vom Regen schwoll der Bach zu Küßnacht zu einer erschreckenden Höhe. Das (17teund) letzte Gewitter dieses Sommers, das am 30. August, brachte noch zu Ucrikon und Feldbach mit Schlossen, die zwar klein, aber vom Wind getrieben waren, empfindlichen Schaden; inmindern! Grade über Horgcn und Meilen; in der Wohnstube eines Hauses nahe an der St.Gallischen Gränze wurden zwey Personen unter acht Anwesenden vom Strahl erschlagen. 2mHerbstmonat waren wieder auffallend kühle Tage, 11 mit Regen (vom 1. bis 5., 11. bis 16. undspäter noch zwey), zwey mit heftigem Wind begleitet (1. und 13.), und nicht mehr als diejenigenvom 8. und 11. und im letzten Tritthcil noch zwey Tage völlig schön. Am 19. Morgens 1/4 vor4 Uhr erlitt Eglisau und Seglingen eine ungewöhnlich starke Erderschütterung, 1/2 Stunde spätereine zweyte schwächere. In Hinsicht des Quantums des gefallenen Regens war dieser Monat dertrockenste unter mehreren gleichnamigen. Es folgte ein Weinmonat mit Anfangs veränderlichem,dann aber vom 11. bis 24. trockenem und verhältnißmäßig schönem Wetter. Die Weinlese, andie der Reif am 16. etwas derb erinnerte, fiel ziemlich reichlich in der Menge aus; die Qua-lität kam derjenigen von 1834 am nächsten. Den 14. ereignete sich eine zweyte sichtbare totaleFinsterniß des Mondes in diesem Jahr. Sie währte von 10 Uhr 18 Min. biö 1 Uhr 51 Min.und war von 11 Uhr 19 Min. bis 12 Uhr 51 Min. die ganze Mondesscheibe bedeckend, konnte aberwegen des wehenden kalten Windes und vieler Wolken an nicht vielen Orten und nur in Knonau undder Umgegend hinlänglich beobachtet werden. Im Ganzen war der Weinmonat merklich wärmerals die gleichnamigen Monate im vorhergehenden und in den nächstfolgenden Jahren. DerWintcrmonat hatte 23 Tage mit Schnee (6. bis 19., und 29.) oder Regen (vom 1. bis 12.,21. bis 27.) und Stürme in der Nacht auf den 1 und in der vom 11. auf den 12.; am 12.windete, regnete und rieselte es bis tief in die Nacht hinein. Die ersten 8 Tage im Ebrist-monat hatten mehrmals Sonnenschein. Nach dem Schnee des 13. und 14. folgten etliche kalteMorgen; am 16. war das Thermometer 9>/z, am 17. 8H4 (in Zürich 6/z) Grade unter 0.Vom 18. bis 27. regnete es an den meisten Tagen; der Schluß des Jahres war mäßig kaltund trübe.
1838 » Der Jenner dieses Jahres brachte eine kräftige, jedoch nicht anhaltende Kältemit sich, die am 11. fast 10 Grade, am 15. 11/z, am 21. 132/z (in Zürich 14 i/,?), am 22.121/4, am 25. und 26. noch 10 Grade erreichte. Der Schnee, der in den Nächten vom 4.