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Den 7. Weinmonat traf das 2te Bataillon (Kunz), das meist in Außer-Schwyz gestanden,eine Scharfschützen-Compagnie und ein St. Galler Bataillon in Zürich ein.
Am 16. Weinmonat vertagte sich endlich die merkwürdig gewordene Tagsatzung, nachdemsie noch niedrere Beschlüsse wegen Basel , Schwyz und wegen der Bundes-Revision gefaßt hatte.
1834 . Mit dem 1. Ienner wurde Hr. Bürgermeister Melchior Hirzel Bundespräsident.Am 5. Ienner traten einige hundert Personen aus den Gemeinden Stadel, Bachs und Weyach indem erstern Ort zusammen, um sich zu berathen, auf welchem Wege eine oder mehrere Petitio-nen gegen das Schulgesetz einzugeben seyen. Es wurde auf den 11. Ienner eine Volksver-sammlung nach Stadel verabredet. An dem bemerkten Tag fand dieselbe Statt (man sagt,circa 400 Personen seyen dabey erschienen). Die Leute beschwerten sich über die neuen Schul-bücher von Scherr und über das Nägelische Gesangbuch und klagten, man wolle dem Land-mann die Bibel, den Katechismus, die geistlichen Gesang- und Liederbücher wegnehmen. AufBericht von dieser Versammlung wurden die geeigneten Weisungen an das Statthalteramt, denErzichungsrath und an das Kommando der Polizeywache erlassen.
Am 20. Ienner schritt der Große Rath über die Petitionen der Gemeinden Niederweningen,Schleinikon, Stadel und Wyl wegen des Schulwesens, die im Sinne der Volksversammlungzu Stadel abgefaßt waren, zur Tagesordnung.
Den 21. Hornung faßte der Regierungsrath mehrere Beschlüsse wegen der bey dem Einfallin Savoycn betheiligten, auf hiesiger Universität Studircnden.
Am 18. März erließ der Staatsrath als Eidgenössischer Vorort mehrere Noten an diedeutschen Mächte wegen der politischen Flüchtlinge und ihrem Benehmen in der Schweiz . —Am 1. April sandte der Regierungsrath die Hrn. Bürgermeister Heß und Regierungsrath Hcgct-schweiler in der Polen -Angelegenheit nach Bern .
Auf Bericht des Statthaltcramts Regensberg, daß die Gemeinden Stadel und Rath inihrer Widersetzlichkeit gegen Einführung der obligatorischen Lehrmittel noch immer beharren unddaß daselbst tumultuarische Auftritte Statt gesunden haben, wurde vom Regierungsrath am 15.May eine Abtheilung von 20 Landsägern mit ihrem Chef nach Regensberg abgesendet und einBataillon Truppen aufgeboten. Die Sache lief aber ganz friedlich ab und die Leute fügtensich in die neue Schulordnung.
Am 26. Brachmonat wurden vom Großen Rath dem Hr». Bürgermeister Hirzel als Tag-satzungsgesandte beygegeben die Hrn. Regierungsräthe Hegetschweiler und Melchior Sulzer.
Montags den 7. Heumonat wurde die Tagsatzung mit den nämlichen Feyerlichkeiten eröffnet,wie das vorige Jahr, wobey die fremden Gesandten dießmal zugegen waren. Nach beendigtemEidschwur verfügte sich die Tagsatzung in ihr neues Sitzungslokal auf das Ratbbaus, wozuerst der Eidgenössische Gruß Statt hatte
Den 10. Hcumonat war die erste öffentliche Sitzung der Tagsatzung. — Am 17.wohnte dieselbe dem Eidgenössischen Freyschießen bey Wiedikon bey und es fand in Gegenwartder fremden Gesandten daselbst ein großes Mittagsmahl Statt.
Am Schlüsse des Schießens, den 20. Heumonat, wurde von dem patriotischen Cantonal-vcrein eine Volksversammlung im Kräuel, gegenüber dem Schützenplatz, veranstaltet, die jedochnicht zahlreich besucht worden ist. Es war zunächst der Sihl eine Tribüne aufgestellt, die Mauer,