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oder später Staatseigenthum und wurde allmälig veräußert; im I. 1804 die Ziegelhütte für2700 fl.; Ao. 1808 wurde das Casparsche Lehen, bestehend aus 80 Juch., und das StaatslehenNeuhaus mit 1361/2 Juch. Land, 1815 der Bauhof mit 96 Juch., 1816 der Mühlengewerb,ferner 118 Juch. Land zu Fägschweil, 31 Juch. Land zu Ferrach, 38 Juch. in Eichen, 67Juch. im Haltbcrg, IOt/2 Juch. im Langacker, 15 Juch. Weid an der Grenze, 2151/2 Juch.zu Rüti selbst, der Schmiedegewerb mit 5 Juch. Feld, — Ao. 1817 der Grynsperg, — 1818Güter im Kämmoos ( 151/2 Juch.), — 1823 das Gasthaus und das Gasthaus-Lehen mit191/2 Juch. Land alles in Erblehen verwandelt; — im I. 1834, nachdem das Amt Rüti auf-gehoben worden, wurde das Amthaus, Scheune, Bindhaus, der Marstall, die Lehenscheune,Holzmagazin, Trotten und Birnmühle, Waschhaus, Sennhütte und Schweinställe, Garten, circa471/2 Juch. Mattland, 46>/2 Juch. Ackerland, 7 Juch. Sträuland und ein Stück Holz für32,350 fl. an einige Privaten verkauft und es besitzt der Staat gegenwärtig außer der Kircheund den Pfarrgebäuden nur noch das Schüttengebäude mit dem sogenannten Schinnhut, denHoniggarten und das kleine Gebäude (Thor), welches den Eingang in den ehemaligen Amts-hof bildet.
Ao. 1821 erbaute die Schulgemeinde Fägschweil ein ganz neues Schulhaus, das in derMitte zwischen Ober- und Unter-Fägschweil an der Straße nach Wald liegt. Dasselbe enthältein geräumiges Schulzimmer und eine Lehrerwohnung und wurde am 23. Jenner eingeweiht.Es kostete 2961 fl., an welche Summe der Staat einen Beytrag von 200 fl. gab. — Von1822 — 1825 wurden an dem Pfarrhaus mehrere Reparaturen vorgenommen, welche etwa2200 fl. Kosten verursachten, eine Reparatur von geringerem Umfang im 1.1830. Ao. 1834wurde die Kirche inwendig ausgeweißt und ein Gesims in derselben angebracht. — Die Schul-gemeinde Rüti erbaute, nachdem sie durch Loskanf vom Staat, der vorher die Verpflichtung zur"Anweisung eines Schullokals im Pfarrhaus gehabt hatte, 4000 fl. erhalten, im I. 1836 einganz neues sehr solides Schulhaus zu Ferrach, an der Straße nach Eschenbach. Dasselbe ent-hält ein großes und ein kleineres Schulzimmer und zwey Lehrerwohnungen, wurde am 22. May1837 eingeweiht und kostete 5776 fl.
Seit Aufhebung des Amts besorgt ein Gefällsbezüger den Bezug der noch übrigen Zehntenund Grundzinse rc.; er hat aber keine eigene Amtswohnung.
Rumlikon, Rußikon, siehe Feuersbrünste (1839).
ist eine große Kirchgemeinde; denn sie umfaßt die Dörfer Rußikon , Rumlikon, Gündisau,Madetschweil, Ludetschweil, Sennhof und Wylhof mit gegen 2000 Seelen.
Die Collatur der Pfründe gehörte früher dem St. Antonien-Spital zu Utznach und esging solche erst im I. 1809 durch Vertrag mit der besagten Gemeinde an den hiesigen Standüber, der nun die Pfarrgebäude zu unterhalten hat, an welchen in den Jahren 1829 und 1835einige Reparaturen ausgeführt wurden.
Im I. 1823 erbaute die Schulgemeinde Madetschweil ein neues Schulgebäude ohne Leh-rerwohnung, welches ohne Frohndienste rc. 1400 fl. kostete. — Ao. 1825 erbaute auch die Ge-