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eine Hälfte derselben mit besonderer Rücksicht auf den Hähern Unterricht und die verschiedenenwissenschaftlichen Fächer, die andere mit besonderer Berücksichtigung des Volksschulwesens undder praktischen Pädagogik erwählt werden. Der Erziehungsrath theilt sich demgemäß in zweySektionen, wovon die eine die vorberathende und nähere Leitung der besondern Angelegenheitder Hähern Lehranstalten, die andere diejenige der Bezirks- und Gemeinde-Lehranstalten besorgt.Die Pflichten und Befugnisse des Erziehungsraths, sowie der Geschäftsgang desselben sind durchspätere Gesetze und Reglements genau festgesetzt worden. Die Behörde hat zwey Secretaireund ihr Sitzungslokal, das zugleich dem Kirchenrath dient, nebst Kanzleyzimmer befindet sichim Obmannamt. — Im September 1839, nach den bekannten Ereignissen, wurde vom GroßenRath ein neuer Erziehungsrath und in diesen nur 4 Mitglieder der abgetretenen Behörde und11 neue gewählt.
Schwamendingen
ist in kirchlicher Beziehung eine Filialgcmeinde, d. h. der Pfarrer hat keine Wohnung in der-selben. Sie hing von dem Stift ab, welches in der Gemeinde bedeutende Besitzungen hatte.
Dieselbe zählte:
Ao. 1780 . 600—700 Seelen.
1836 . 1050
In den Jahren 1822 — 1825 erbaute die Schulgemeinde Schwamendingen ein ganz neuesSchulhaus von Stein, zwey Stockwerk hoch, das ohne Frohndienste und übrige Leistungen8—9000 fl. kostete, an welche Summe das Stift als Collator einen Beytrag von 300 fl. nebstUeberlassung eines Bauplatzes, der Staat ebenfalls einen Beytrag von 300 fl. leistete. DasSchulhaus enthält im untern Stockwerk eine große Schulstube, im obern Stockwerk eine Ge-meindsstube und Lehrerwohnung. Am 25. August 1825 wurde dasselbe eingeweiht. — ImI. 1833 erbaute auch die Schulgemeinde Oerlikon, die sich überhaupt in den letzten Zeitenbedeutend ausgedehnt hat, ein neues Schulhaus, enthaltend ein Lehrzimmer und eine freundlicheLehrerwohnung, das ohne Frohndienste 2800 fl. kostete, an welche Summe der Staat einenBeytrag von 437 fl. leistete. In dem bemerkten Jahr verkaufte das Stift den ihm gehören-den Unter-Kählhof zu Schwamendingen für 16,026 fl. — Ao. 1834 wurde die Landstraßevon Schwamendingen nach Dübendorf in einer Länge von 8000 Fuß vollständig umgearbeitetund erweitert, wobey die ungleiche Höhenlage durch Abgrabungen und Ausfüllungen ausge-glichen, und mehrere bedeutende Bachbrücken ausgeführt wurden. — In dem bemerkten unddem folgenden Jahr wurde das bisherige Kirchengut im Belang von 8—9000 fl. in Schulgutverwandelt und zum Theil aus dem Erlös der Kirchenstühle ein neues Kirchengut gegründet. —Seit der erwähnten Zeit führt die Gemeinde Schwamendingen ununterbrochen einen Prozeß mit demStifte wegen der dem letztem angehörenden Waldungen. — Im I. 1837 verkaufte das Stiftden im Umfang der Gemeinde Oerlikon liegenden Hof Allenmoos nebst Griengrube für16,260 fl. und den mitten im Dorf Schwamendingen liegenden Kählh of für 21,710 fl. —Ao. 1838 erbaute der Staat eine neue Hauptstraße von Schwamendingen gegen Oberstraß .
Das Uebrige, flehe Feuersbrünste (1829, 1832 und 1839).