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xvii. j^ch welcher die, in — Figur 5 im Skelette dargestellte, viereckige Rosette gebildet ist, deren Eintheilung gleichfallsdurch die Constructionslinien der Zeichnung deutlich wird. Die Uebereckftellung solcher viereckiger Rosetten ineinander kommt auch in noch mehrfacherer Zahl vor. So sind in - Figur 7 des Vorlegeblattes xxil vier vier-xvii. eckige Rosetten nach den Gesetzen der Quadratur in einander über Eck gestellt. In den Figuren — 8 desxxil. Vorlegeblattes xvii und — 8 des Vorlegeblatts XXII sind kleinere viereckige Rosetten in die größeren über^ Eck gestellt, und zwar ist in letzterer der Mittelpunkt durch zwei kleine, über einander über Eck gestellte, Rosetten' 9. ' gebildet. In — Figur 9 des Vorlegeblatts XVII ist gezeigt, wie man eine kreisrunde Füllung, in welche einegleichfalls runde Rosette (des geringeren Contrastes wegen) weniger passen würde, mit einer quadraturmäßiggestalteten Rosette, d. h. mit einer solchen versehen kann, welche aus zwei über einander über Eck gestelltenVierecken besteht, wozu in dieser Figur die Grundzüge der Construction in der Art gegeben sind, daß sichaus dem innersten Vierecke u d 6 6 nochmals eine über Eck gestellte, viereckige Rosette gestalten läßt.xxil. _ Agur o Vorlegeblattes xxil beruht in ihrer Grundform gleichfalls auf zwei über einander über Eckgestellten Quadraten, während der Mittelpunkt durch eine achtblättrige Rosette gebildet wird. Kreisrunde Rosettenkommen eigentlich gar nicht vor, indem die Gestalt der viereckigen Rosetten nur annäherungsweise rund ist (wiez. B. die in Figur 3 des Vorlegeblattes XXIII dargestellte); es müßte denn sein, daß die Rosette mehr, wie inFigur 6 des Vorlegeblattes xxm, in der Ausfüllung eines kreisrunden Raumes bestünde. Demnach beruhendie sogenannten runden (oder vielmehr vieleckigen) Rosetten auf der Kreistheilung, gewöhnlich auf der Vier-Fünf- Sechs- und Sieben-Theilung des Kreises. So ist die — Figur 10 des Vorlegeblattes XXIII, welche eineim Arabeskenftyle gehaltene Rosette darstellt, durch die Viertheilung des Kreises gebildet, wie durch die vierabgehackten Aeste im innersten Kreise angedeutet ist, und sich durch die vier Laubäste mit den vier Hauptblättern
VVIIs
n ' Zeigt. Auch die in — Figur 11 ebendaselbst dargestellte Rosette beruht auf der Viertheilung des Kreises, welchesich durch die viereckige, kleine Rosette im Mittelpunkte ausspricht. Die Fünftheilung des Kreises ist in der, in —X^H- Figur 14 des Vorlegeblattes XVII im Skelet dargestellten, fünfblattrigen Rosette enthalten, in welcher wiedereine kleinere, fünfblätterige Rosette über Eck der größern gestellt ist. Durch diese Uebereckstellung der Rosettenin einander ergiebt sich die oben erwähnte Alternation, vermöge welcher jede innere Blattspitze in die Lücke deräußern Blätter, oder (wenn die Blattformen nicht in Spitzen endigen) jede Lücke der innern Blätter zwischendie Lücken der äußern fallen muß, so daß erstere durch die äußern Blätter gedeckt wird. Dieß zeigt sich in allen hiergegebenen Vorbildern, namentlich in den Figuren 14, 8 und 13 des Vorlegeblattes xvii, 2, 3, 7, 8, 9 und 11xxm- des Vorlegeblattes xxm, und 7 und 8 des Vorlegeblattes xxil. In der, in — Figur 7 des Vorlegeblattes xxmdargestellten, fünf- und beziehungsweise zehn-blättrigen Rosette tritt das Fünfeck des äußern Umfangs entschiedenxxin. hervor; doch ist es besser, dieß weniger bemerkbar zu machen, wie in der, in — Figur 8 gegebenen Rosette vonder nämlichen Beschaffenheit, welche im Mittelpunkte noch eine kleinere fünfeckige, mit der äußeren alternirendexxiil. Rosette enthält. In — Figur 6 ist eine arabeskenartige runde Rosette dargestellt, deren Aftverschlingungen infünf reichtheilige Blätter endigen, welche in ihrem äußern Umfange ein Fünfeck bilden, während sich am äußernRande in den Astwinkeln fünfmal der Dreipaß wiederholt. Die — Figur 13 des Vorlegeblattes xvii enthältdie Bildung einer sechsblätterigen Rosette mit einer darüber gefetzten, sechseckigen Rosette im Mittelpunkte. Die' Constructionslinien zeigen deutlich, daß dieselbe aus zwei, über einander gestellten, Dreiecken gebildet ist, wodurchsich das innere, alternirende Sechseck der kleineren Rosette von selbst ergiebt. Uebrigens würde eine solche RosetteXX4H- (wje äußere Kreis zeigt) passend zur Ausfüllung eines kreisrunden Raumes dienen. In — Figur 9 des Vorle-geblattes xxm ist die nämliche Construction zweier, einander durchkreuzenden, Dreiecke zu Grunde gelegt, unddurch die Ausfüllung der übrig bleibenden Blatt-Zwifchenräume mit sechs äußeren, untern Blättern eine imGanzen zwölfblätterige Rosette gebildet, in deren Mittelpunkt eine kleine, sechsblätterige Rosette gesetzt wurde.Ausgeführte, sechsblättrige Rosetten sind in den Figuren 1 bis 5 des Vorlegeblattes xxm enthalten, welchesämmtlich so gestaltet sind, daß ihr Gesammteindruck der von runden Rosetten ist. Die — Figur 1 zeigt eine ganzxxm- einfache Rosette mit geschweiften Blattendigungen. Die Blattendigungen der in - Figur 2 dargestellten, doppeltxxiil. sechsblättrigen Rosetten mit Alternation sind die gewöhnlichen, während jene der in — Figur 3 dargestelltensechsblätterigen (und in Bezug auf die kleinere, alternirende Rosette im Mittelpunkte zwölfblätterigen) Rosettexxm- eckig geschweift sind. In — Figur 4 ist die durch Theilung der äußeren sechs Hauptblätter eine zwölfblättrige Rosettemit umgeschlagenen Blattendigungen entstanden, während die sechsblätterige Rosette im Mittelpunkte nelken-xxill- artjg mit ausgezackten Blattendigungen versehen ist. Die in — Figur 5 dargestellte Rosette zeigt in dem, imMittelpunkte enthaltenen, Dreiblatte das Dreieck, von welchem zwischen dem Dreiblatte drei, durch ihreSpaltungen sechs Hauptblätter bildende, Aeste ausgehen; letztere schließen durch ihre Vieltheilungen den Rand