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Hülfe wieder erholte. Hingegen in einem andern Hans, im Unterdorf, wurden die Frau und dererwachsene einzige Sohn des Hanswirtds im Webkeller ertrunken gefunden. Da und dort imBerg besonders zu Schaugen hatten die Leute eben so große Gcfabr. Der Schaden an Feldern,Früchten, an Häusern und Gcräthschaftcn wurde von dem Gemeindrath auf 17,632 sl. 2V ß.geschätzt. — Im nämlichen Jakr 1831 erbaute die Schulgcmeinde Wernetshausen ein neuesSchulbaus, welches mit Martini 1832 eingeweiht wurde. Erst im I. 1837 ward die Lehrer-wohnung in demselben ausgebaut. Die Baukosten betrugen 3500 sl., an welche der Staat einenBeytrag von 562 sl. 20 ß. gab. — Die Pfrundgütcr zu Hinwcil, bestehend aus ungefähr 5 Juch.Wiesen und 1 Vrlg. Pflanzland, wurden nebst der Scheune im I. 1833 für 3600 fl. verkauft,im nämlichen Jahr auch die Zchntenscheunc für 326 fl. 20 ß.
' Das Uebrige, siehe Fenersbrünstc (1832).
.Hirslanden.
Diese Gemeinde machte früher einen Bestandtheil der Filialgcmeinde zum Kreuz, Kirch-gcmcinde Großmünster, gegenwärtig der Gemeinde Nenmünster, aus.
Im I. 1818 erbaute die Gemeinde in eigenen Kosten über den Wehrenbach zwischen derMühle und Balgrist eine gewölbte steinerne Brücke, welche 4000 fl. kostete. — In den I. 1829und 1830 wurde das Scbulbans, welches Eigenthum der Gemeinde und nicht der Schulgenossen-schaft ist, ganz von Grund aus neu und von Stein gebaut. Dasselbe enthält zwey Stockwerkenebst Dachboden rc. Im Plainpied befindet sich, außer den Kellern, ein Raum, wo die Feuer-spritze und die Lvschgeräthschaften aufbewahrt werden; auf dem ersten Stockwerk: zwey Schul-zimmcr und zwey Lehrerwohnungen; auf dem zweyten: ein schöner geräumiger Saal für dieGemeindsvcrsammlungen, das Sitzungszimmer des Gemeindrathes n. s. f. — Dieses schöne Ge-bäude, welches bey der Mühle an der Landstraße steht, ist 60 Fuß lang und 42 Fuß breitund kostete, außer Frohnfuhrcn und geliefertem Wein, 15,406 fl. 32 ß. 3 hlr. An diese Summeleistete der Staat einen Beytrag von 250 fl., das Stift von 250 fl.; 1102 fl. wurden damalsvon Bürgern und Niedergelassenen freywillig zusammengelegt, 4000 fl. aus dem alten Schul-haus erlöst, das übrige aus dem Gemcindgnt oder durch Gemeindsteuern gedeckt. Im Herbst-monat 1830 wurde das Schnlhaus feyerlich eingeweiht. — Ao. 1837 erbaute die Gemeinde imBerg, auf der Allmend ein Schützenhans, nebst Schießstätte, was 1000 fl. kostete. Bald nach-dem diese letztere in Gebrauch gekommen, wurde Hr. Zelter, Sohn, aus dem Balgrist, der sichunvorsichtig einer Scheibe genähert hatte, durch einen Schuß getödtet.
Las Uebrige, siehe Antiguitäten.
Hirzel.
Im I. 1828 trennte sich Spitzen, nebst einigen benachbarten Orten, die sonst im Poli-tischen zu der Gemeinde Wädenschweil gehören, von der Schulgenossenschaft Hirzel, errichteteeine eigene und es wurde ein solides und geräumiges Schulbaus erbaut, welches auf dem erstenStockwerk das Schnlzimmer, auf dem zweyten eine große Wohnung für den Lehrer enthält.Die Baute wurde erst im I. 1830 ganz vollendet und die Bankosten betrugen circa 3100 fl.,an welche der Staat später, im I. 1835, einen Beytrag von 375 fl. leistete, das Uebrige ist