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neu schön, auch die Aepfel reichlich gerathen. Dagegen zeugte der Futtermangel empfindlichgenug von der vorherrschenden Trockenheit dieses Jahrganges. Der letzte Drittheil des Wein-monats war kalt (am 23. IH 2 Grad unter 0), aber schön. Der Anfang des Wintermonatö(30. Weinmonat bis 12 . Wintermonat) brachte 8 Regentage und am 6 . und 9. Schnee. Vom13. bis 27. war stille trübe Witterung. Vom 28. bis zum 6 . Christnionat herrschte mehrmalsstürmischer Wind und Regen mit wenigen Ausnahmen. Der Schluß des Jahres war winterlichkalt und brachte in 6 Nächten und 2 Tagen Schnee, der nur am 18. und 19. durch Regenabgelöst wurde und gewöhnlich sich mit schönen Tagen, die darauf folgten, vergütete.
1838. Im Jenner stieg die im Ganzen gemäßigte Kälte nur am 12. auf IOH 2 und
wieder am 23. und 25. auf 8>/2 und 8 Grade unter 0 . Es schneyete blos den 20 . und den31. und regnete theils vorher, theils inzwischen an 4 Tagen. Im Hornung war die ersteHälfte verhältnißmäßig warm und hatte neben viel Sonnenschein an 7 Tagen Regen und nureinmal Schnee (den 2.). Die zweyte war etwas kälter und brachte an 5 Tagen oder AbendenSchnee (vom 15. bis 23.) und nur ein Paar Male Regen. In der Nacht vom 2. auf den 3.verspürte man zn Eglisau um 10 und gegen 2 Uhr zwey Erderschütterungen. Vom 1. bis 19.regnete oder schneyete es fast alltäglich, das letztere vom 8 . bis zum 14. Die Tage vom 20.bis 30. waren völlig schön, doch kalte Nächte dazwischen (am 24. 3^ Grade unter 0). DerApril war mit Ausnahme von 10 Tagen immer windig und regnerisch; der 15. und 16. hattenSchnee unter dem Regen, die Nacht vom 18. auf den 19. nur Schnee. Der Sturm in derNacht vom 3. zum 4. trug das Feuer, das in Wyler bey Eglisau ausbrach, noch auf sechs
andere Häuser und machte die Rettung derselben unmöglich. Das freundliche Widerspiel hielt
der Maymonat. Anßer den Gcwitterabenden des 4., 18. und 19. regnete es nur noch andrey Tagen und nur am letzten derselben (dem 26.) mehrmals. Die Hitze stieg in der Mittedes Monats mehrere Nachmittage über 20 Grade. Allein am 18. schlug der Strahl in einHaus bey Pfäffikon mit .Zersplitterung der Fensterpfosten und des Getäfers und eine Schloffen-wolke zog sich von Hinweil auf Meilen bis Goldbach, auf Tischenloo bis unterhalb Rüschlikon und auf Adlischweil, seitwärts aber auf Nänikon, Greifcnsee und Schwerzenbach mit zerstören-der Gewalt hinüber, schlug namentlich bey Hcrrliberg und Rüschlikon alles Laub und alle Träub-lein in den meisten Reben herunter und beraubte anderwärts die Roggen- und Gerstenhalme derAehren dermaßen, daß sie als Gras gemäht werden mußten. Am 19. verursachten Schlossenwieder Schaden zu Rüti bey Fehraltorf , zu Freudweil und Wermathschweil. In Folge desSchneeschmelzcns im Hochgebirge schwoll die Limmat in diesen Wochen mehr als 24 Zoll an.Der Brachmonat hatte gleich viel schöne Tage, als Tage oder Nächte mit Regen und war daherder Hcneinsammlung und der Traubcnblüthe ebenmäßig zuträglich, zumal da das Drittheil vom22 . an mehrere zusammenhängende, schöne Tage enthielt. Die Gewitter am 7. und 30. gingenbarmlos vorüber; dagegen ging demjenigen, das um Mitternacht des 17. Brachmonat ausbrach,Abends um 7 Uhr ein Orkan voran, der in Ebertschweil und Hirzwangen, — Hirzel , Horgen ,Thalwcil, Rüschlikon , — Meilen, Hcrrliberg, Küßnacht und Maur gar viele Bäume tbeilsentwurzelte, theils entzweybrach und den mittelsten Strich seiner dnrchstürmten Bahn mit einerUnzahl von Schlossen beschädigte. Die eigentlichen Sommermonate, Henmonat und August, muß-ten den allzuschvnen Vorsommer gleichsam entgelten. Vom 30. Brachmonat bis zum 21. August